Corona-Beratung

Wichtige Infos bei Verdacht einer Corona-Erkrankung, Hygienetipps

  • Das positive PoC-Antigen-Testergebnis ist für Einrichtungen und Unternehmen offiziell zu melden (Meldepflicht gemäß § 8 i. V. m. § 7 Abs. 1 Nr. 44a Infektionsschutzgesetz. Das Meldeformular ist hier hinterlegt.

Mit der aktuell geltenden Coronavirus-Testverordnung vom 30. Juni 2022 haben nachstehende Personen Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest im Testzentrum:

  • Kontaktpersonen, die mit einer infizierten Person in einem Haushalt wohnen
  • Personen, die den Test für die Beendigung der Absonderung benötigen
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten
  • Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken etc. sowie Besuchende in diesen Einrichtungen
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen und Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen / Menschen mit Behinderung sowie Besuchende in diesen Einrichtungen
  • Pflegende Angehörige
  • Kinder bis zum 5. Geburtstag (0-4 Jahre)
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets (§ 29 SGB IX) Personen beschäftigten bzw. Personen, die in diesem Rahmen beschäftigt sind

Mit Eigenbeteiligung von 3 Euro besteht der Anspruch nur für Personen, die am Tag der Testung

  • eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen oder
  • Kontakt zu besonders gefährdeten Personen haben (Menschen ab 60 Jahre, Menschen mit Behinderungen und/oder Vorerkrankungen)

und für Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben.

Sofern Sie Symptome haben, erfolgt der Test ohne Eigenbeteiligung in Rahmen der Krankenbehandlung (bei Ihrem Arzt / bei Ihrer Ärztin).

>> Übersichtskarte Schnelltesteinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück


Was muss ich beachten, wenn der Schnelltest positiv war?

Personen, die Kenntnis von einem positiven Ergebnis eines bei ihnen vorgenommen PoC-Antigen-Tests (Schnelltest oder Selbsttest) haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich in die eigene Wohnung zu begeben und sich dort abzusondern.

Die Personen dürfen während der Absonderung den Absonderungsort nur mit ausdrücklicher Zustimmung der zuständigen Behörde oder für eine Unterbrechung aufgrund eines medizinischen Notfalls oder eines notwendigen Arztbesuches, zur Versorgung von Tieren der eigenen landwirtschaftlichen Nutztierhaltung mit Zustimmung der zuständigen Behörde oder für eine erforderliche oder durch die zuständige Behörde angeordnete PCR-Testung oder PoC-Antigen-Testung verlassen. Der Empfang von Besuch von Personen eines anderen Hausstands ist grundsätzlich nicht erlaubt. 

Es besteht die Verpflichtung zu einer unverzüglichen PCR-Testung. In den Teststellen, die von den Hilfsorganisationen betrieben werden, können zu den Öffnungszeiten auch PCR-Tests nach anderweitig durchgeführten Schnelltests / Selbsttests mit positivem Ergebnis durchgeführt werden. Dazu können sich entsprechende Personen während der Öffnungszeiten in den Teststellen melden. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Im Bereich der Stadt Osnabrück wird der PCR-Test in der Teststelle an der Winkelhausenstraße durchgeführt Corona-Testzentrum Osnabrück - Winkelhausenstraße | Johanniter.

Für die Durchführung eines PCR-Tests wenden Sie sich bitte an:

  • Hausärztin/Hausarzt
  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    0541 501 1111  (Mo - Di: 9-16 Uhr, Mi - Fr:  9-14 Uhr)

Stand, 14.07.2022

Am 15. Oktober ist die Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV) in Kraft getreten. Für die in der Verordnung vorgesehenen Einrichtungen bedeutet dies, dass auf der Grundlage eines einrichtungsbezogenen Testkonzepts eine vom öffentlichen Gesundheitsdienst auf Antrag festgestellte Menge an PoC-Antigen-Teste beschaffen und nutzen zu können.

Die Diagnostik mittels PoC-Antigen-Tests kann von den Einrichtungen eigenständig durchgeführt werden, soweit die fachlichen und weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Eine wesentliche, in der Verordnung geforderte Voraussetzung hierfür ist, das Vorlegen eines einrichtungs – oder unternehmensbezogenen Testkonzeptes beim Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück

Bei der Festlegung bzw. Genehmigung der Kontingente ist zu unterscheiden zwischen

  1. Einrichtungen nach § 4 Absatz 2 Nr. 1 und 2 der Testverordnung, denen ein Kontingent von bis zu 20 Einheiten pro Bewohner/Patient im Monat als Bemessungsgröße zusteht (Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen)
  2. Einrichtungen nach § 4 Absatz 2 Nr. 3 und 4 der Testverordnung, denen ein Kontingent von bis zu 10 Einheiten pro Bewohner im Monat zusteht (ambulante Dienste der Eingliederungshilfe, ambulante Pflegedienste, ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, ambulante Dienste der Eingliederungshilfe)

Die Finanzierung bzw. Sachkostenabrechnung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung. Bei Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege mit Versorgungsvertrag und bei Angeboten zur Unterstützung im Alltag, erfolgt die Abrechnung mit der Pflegekasse. Die Aufwendungen sind dort als coronabedingte Aufwendungen abzurechnen.

Folgende Kosten werden hierbei berücksichtigt bzw. sind mit dem jeweiligen Kostenträger abrechenbar (Antigen – Test Labor 15,00 €; PoC Antigen – Test max. 7,00 €, Ärztliche Leistung Abstrich, soweit nicht eigenes Personal, 15,00 €, Schulung für nicht ärztlich geführte Einrichtungen 70,00 €)

Voraussetzung für die Nutzung der PoC Antigen Tests ist die Unterweisung durch medizinisches Fachpersonal (Hausarzt, Betriebsarzt etc.). Die Kosten hierfür sind ebenfalls abrechenbar (s.o.). Ferner ist durch die jeweilige Einrichtung eine verantwortliche Person zu benennen, die nach erfolgter Einweisung Ansprechpartner für den Gesundheitsdienst ist.

Sie müssen sich die PoC – Antigen Tests selbst auf dem Markt besorgen. Entsprechende Anbieter von zugelassenen Testen finden Sie unter:www.bfarm.de/antigentests.

Was müssen Sie tun, um sich die jeweiligen festgestellten Mengen an PoC Antigen Tests beschaffen und nutzen zu können:

Sie müssen ein einrichtungs bzw. unternehmensspezifische Testkonzept entwickeln. In diesem Testkonzept sollten nachstehende Themen berücksichtigt werden:

  • Bedarf bestimmen und Beschaffung von Tests in der mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Menge
  • Geeignete Pflegefachkräfte/medizinisches Fachpersonal auswählen für die Testdurchführung
  • Ausreichende Personalkapazität für die Zeit der Testungen im Dienstplan festlegen
  • Einweisung in die Testung organisieren und Pflegefachkräfte/medizinisches Fachpersonal für die Einweisung freistellen
  • Zu testende Personengruppen, Zeitpunkte /-rahmen und Örtlichkeit der Testung festlegen
  • Notwendigen Aufwand an Schutzausrüstung einplanen
  • Genehmigung zur Testdurchführung bei gesetzlich betreuten Pflegebedürftigen von den jeweiligen Betreuungspersonen einholen
  • Informationen für die Testung von Beschäftigten, Pflegebedürftigen und Besuchspersonen stationärer Pflegeeinrichtungen vorbereiten
  • Personalkapazität für Terminabsprachen für Testungen von Besuchspersonen in stationären Pflegeeinrichtungen sowie für Testungen von Pflegebedürftigen im ambulanten Bereich einplanen
  • Vorlagen zur Dokumentation der Testungen sowie der Meldung positiver Befunde an das Gesundheitsamt erstellen oder besorgen

Das Testkonzept reichen Sie zusammen mit den Antragsformularen wieder beim Landkreis Osnabrück unter der Emailadresse corona-schnelltest@Lkos.de  ein.

Nach Eingang des Antrages kann für 30 Tage ohne Genehmigung getestet werden.

Zusammenarbeit dem ÖGD

Im Falle eines positiven Testbefundes ist unverzüglich der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück unter Infektionsschutz@Lkos.de zu informieren. Die Nachricht kann auch per Fax an 0541 501-4730 erfolgen. Ferner weist der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück daraufhin, dass positiv getestete Personen isoliert werden müssen. Grundsätzlich hat zur Absicherung des Befundes im Nachgang eine Testung mittels PCR – Test noch zu erfolgen. 

Das positive PoC-Antigen-Testergebnis ist offiziell zu melden (Meldepflicht gemäß § 8 i. V. m. § 7 Abs. 1 Nr. 44a Infektionsschutzgesetz. Das Meldeformular ist hier hinterlegt.

Ich möchte auf das Coronavirus getestet werden – wo muss ich mich melden?

Bei Vorliegen von COVID-19 spezifischen Symptomen können Ärztinnen und Ärzte kostenlos eine PCR-Testung veranlassen. Dies gilt unabhängig von dem Vorliegen eines positiven Antigentests.

Außerhalb der Sprechzeiten der hausärztlichen Praxis:

  • Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer: 116 117

Weitere Informationen zu den Testkriterien finden Sie unter: Testkriterien für die SARS-CoV-2 Diagnostik bei symptomatischen Patienten 

Zur Bestätigung eines positiven Schnelltestergebnisses haben Personen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test. Dies gilt auch bei Vorliegen eines positiven Selbsttests.


Testung von Personen nach Aufenthalt in Virusvariantengebiet

Nach der aktuellen Testverordnung haben Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, Anspruch auf eine Testung. Der Anspruch besteht bis zu 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland.

Für die Testung wenden Sie sich bitte an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt
    außerhalb der Sprechzeiten:
    • Notdienstambulanz Osnabrück: 0541 / 96 11 11
    • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer 116 117

Weitere Informationen finden Sie unter:


Freiwillige Testungen auf das Coronavirus

Als Selbstzahler/in haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig auf das Coronavirus testen zu lassen.

Um einen PCR-Test durchführen zu lassen, kontaktieren Sie dazu bitte folgende Stellen:

Um einen Schnelltest durchführen zu lassen, finden Sie hier die Liste der Schnelltesteinrichtungen in Osnabrück:

 Übersichtskarte Schnelltesteinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück


Stand, 14.07.2022

Eine enge Kontaktperson ist eine Person, die

  • länger als 10 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern Kontakt zu einer anderen Person hatte, ohne dass beide Personen durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben
  • ein Gespräch mit einer Person mit einem Abstand von weniger als 1,5 Meter geführt hat, ohne dass beide Personen durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben oder,
  • einen schlecht belüfteten Raum länger als 10 Minuten mit einer anderen Person geteilt hat, auch wenn durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wurde.

Eine Quarantänepflicht für enge Kontaktpersonen besteht derzeit nicht. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche.

Nach Kontakt zu einer infizierten Person wird dringend empfohlen, sich für fünf Tage selbst zu testen und die eigenen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren.

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie in Alten- und Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten, die enge Kontaktpersonen geworden sind, besteht die Pflicht, sich täglich vor Dienstantritt bis zum fünften Tag zu testen.


Stand, 09.05.2022

Generell gilt nach der Absonderungsverordnung eine Absonderungspflicht bei einem positiven Schnelltestergebnis oder positivem PCR-Ergebnis. Weitere Informationen zum Vorgehen bei einem positiven Schnelltest finden Sie unter: Was tun bei positivem Schnelltest? 

Für infizierte Personen gilt nach der Absonderungsverordnung, unabhängig von Impfstatus und Virusvariante, eine häusliche Absonderung von in der Regel 5 Tagen. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen mit Ablauf der Frist mindestens 48 Stunden symptomfrei sind.

Nach Beendigung der Absonderung wird dringend empfohlen an fünf Tagen nach dem Ende der Pflicht zur Isolierung täglich einen anerkannten PoC-Antigen-Test durch Dritte oder einen Selbsttest durchzuführen und sich bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses weiter zu isolieren.

Einen digitalen Genesenennachweis (Zertifikat mit QR-Code) erhalten Sie kostenfrei unter Vorlage des positiven PCR-Testergebnisses bei Ärzten oder Apotheken.


Regelungen für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe bleibt für die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit nach Ende der Isolation nach fünf Tagen neben der Symptomfreiheit die Vorlage eines negativen, frühestens am Tag 5 abgenommenem, Testergebnisses (anerkannter POC-Antigen-Test oder PCR-Test) verpflichtend. Dieser Testnachweis ist der Arbeitsstelle vor Dienstantritt vorzulegen.


Regelungen für Bewohnende in Alten- und Pflegeheimen sowie Patienten im stationären Bereich

Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Patienten im stationären Bereich haben eine häusliche Absonderung von in der Regel 5 Tagen einzuhalten. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen mit Ablauf der Frist mindestens 48 Stunden symptomfrei sind und über ein negatives Testergebnis (anerkannter PoC-Antigen-Test oder PCR-Test) verfügen. Der Test darf frühestens am 5. Tag der Isolation durchgeführt werden.


Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Infektion mit Symptomen:

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Krankheitssymptomen, aufgrund derer die betroffene Person der Berufsausübung nicht nachgehen kann, stellt die Ärztin oder der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus.

Infektion ohne Symptome:

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ohne Krankheitssymptome kann die Ärztin oder der Arzt grundsätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, da die betroffene Person wegen der Infektion die Wohnung nicht verlassen kann, um den Arbeitsplatz aufzusuchen. Anders verhält es sich, wenn die betroffene Person die Möglichkeit hat, während der Isolation die Tätigkeit von zu Hause aus zu erbringen.


Wie muss ich mich als infizierte Person während der Isolation verhalten?

Während der Absonderung ist es infizierten Personen untersagt, ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsdienstes zu verlassen. Ausgenommen ist das Verlassen der Wohnung für einen zwingend notwendigen Arztbesuch oder zur Testdurchführung. Zudem ist der Besuch von Personen, die nicht ihrem Haushalt angehören, untersagt.


Umgang mit Abfall:

Sollten Sie infiziert sein oder ein begründeter Verdachtsfall von COVID-19 in Ihrem Haushalt vorliegen, bitten wir Sie um folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben Restmüll sind auch Verpackungsabfälle (Gelbe Tonne), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne zu entsorgen.
  • Sämtliche Abfälle sind in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke zu geben. Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden.
  • Die Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände müssen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt und so in den Restmüll gegeben werden.
  • Müllsäcke sind so zu lagern, dass zum Beispiel Tiere diese nicht aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen können oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
  • Sollte Ihre Restmülltonne für die zusätzlichen Abfallmengen während der Quarantäne nicht ausreichen, kontaktieren Sie bitte die AWIGO unter (0 54 01) 36 55 55. Gemeinsam mit Ihnen stimmt die AWIGO eine schnell umsetzbare Lösung ab.

Stand, 11.07.2022

Zum besseren Verständnis der Ausführungen hier kurze Erläuterungen der unterschiedlichen Begriffe:

  • Coronavirus: der umgangssprachliche Begriff des Virus „SARS-CoV-2“, mit dem sich Menschen infizieren können.
  • SARS-CoV-2: der medizinische Begriff für das Coronavirus, mit dem sich Menschen infizieren können (meint also das Gleiche wie der Begriff „Coronavirus“)
  • COVID-19: Name der Krankheit, die durch das Coronavirus/SARS-CoV-2 hervorgerufen wird.
  • COVID-19 krankheitsverdächtige Person: eine Person, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts (hier veröffentlicht, insbesondere Husten, Fieber, Schnupfen, Geruchs- oder Geschmacksverlust) aufweist und
  1. für die die zuständige Behörde eine molekularbiologische Untersuchung mittels Polymerase-Kettenreaktion auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (PCR-Testung) angeordnet hat oder
  2. die sich aufgrund der typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 einer PCR-Testung unterzogen hat.
  • positiv getestete Person: eine Person, die Kenntnis von dem positiven Ergebnis einer bei ihr vorgenommenen PCR-Testung hat.
  • Verdachtsperson: eine Person, die Kenntnis von dem positiven Ergebnis eines bei ihr vorgenommenen anerkannten PoC-Antigen-Tests zur patientennahen Durchführung durch Dritte oder eines PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) hat.
  • Isolierung: die Absonderung einer positiv getesteten Person.

Stand, 02.08.2022

Ab sofort besteht die Möglichkeit, einen Antrag (nicht für Privatpersonen) auf einen Corona-Schnelltest online zu stellen: Corona-Schnelltest. Weitergehende Informationen dazu in unserer Handreichung

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf COVID-19 meldepflichtig. Als Verdachtsfall gelten ansteckungs- und krankheitsverdächtige Personen (Bewohner*innen/Beschäftigte/Mitarbeiter*innen). Ein Krankheitsverdacht besteht dann, wenn Symptome vorliegen, die auf eine Covid-19 Erkrankung hindeuten. Ein Ansteckungsverdacht liegt vor, wenn Kontakt zu einem SARS-CoV-2 Fall bestand.

Die namentliche Meldung muss unverzüglich an den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück erfolgen. Dazu kann die E-Mail Adresse baopflege@lkos.de genutzt werden. Gemäß §8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz obliegt die Meldepflicht der Leitung der betroffenen Einrichtung.

Stand: 4.2.2022

Bei positiven Selbst- oder Schnelltests ist ein sofortiger PCR-Test auf Corona weiterhin zwingend vorgeschrieben

Bei positiven Selbst- oder Schnelltests ist ein sofortiger PCR-Test auf Corona weiterhin zwingend vorgeschrieben

Gesundheitsdienst verschickt keine Quarantäne-Verfügungen mehr | Beratung von Infizierten wird verstärkt

Beratung statt formaler Anschreiben: Der gemeinsame Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück ändert wegen der aktuell sehr hohen Corona-Fallzahlen seine Arbeitsweise und verzichtet ab sofort darauf, formale Anschreiben mit der Quarantäne-Verfügung an Infizierte zu versenden.

Antragsassistent zur Impfstatusabfrage in Pflegeeinrichtungen

Nach dem Infektionsschutzgesetz (§28b Abs.3 Satz 7) sind Voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, monatlich Angaben zum Anteil der Personen, die gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft sind, jeweils bezogen auf die Personen, die in der Einrichtung beschäftigt sind oder behandelt, betreut oder gepflegt werden oder untergebracht sind, in anonymisierter Form zu übermitteln. Diese Angaben können über nun einen Antragsassistenten übermittelt werden.

"Geimpft sind wir stärker!" Informationen in zehn Sprachen und in Leichter Sprache zu den Themen: Impfen, Schützen, Testen

Informationsportal des Landes Niedersachsen zu den Themen Impfen, Schützen und Testen in zehn Sprachen und in Leichter Sprache.

Antrag auf Quarantäne-Entlassung

Nach den Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) kann eine Entlassung aus der Quarantäne frühestens nach 14 Tagen erfolgen. Voraussetzung für die Entlassung aus der Quarantäne ist, dass Sie mindestens seit 48 Stunden symptomfrei sind und dem Gesundheitsdienst ein negatives (Schnell-)Testergebnis (nicht Selbsttest) vorlegen.
ZUM BEITRAG

Wo ist ein Test für den Zutritt erforderlich und wo nicht?

Die Grafiken verdeutlichen, wo ein Test für den Zugang zu Einrichtungen erforderlich ist und in welchen Fällen die Testpflicht entfällt.
ZUM BEITRAG

Mehrsprachige Informationen zum Impfen und zum Coronavirus

ZUM BEITRAG

Wir beantworten gerne Ihre Fragen

Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück

Ansprechzeiten:
Montag - Dienstag: 9.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch - Freitag: 9.00 - 14.00 Uhr