Corona-Beratung

Wichtige Infos bei Verdacht einer Corona-Erkrankung, Hygienetipps

  • Das positive PoC-Antigen-Testergebnis ist für Einrichtungen und Unternehmen offiziell zu melden (Meldepflicht gemäß § 8 i. V. m. § 7 Abs. 1 Nr. 44a Infektionsschutzgesetz. Das Meldeformular ist hier hinterlegt.

Mit der neuen Testverordnung haben seit dem 13. November 2021 Bürgerinnen und Bürger wieder den Anspruch, sich mindestens einmal in der Woche kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Weitere Informationen zur Testverordnung finden Sie hier. 

Menschen, die einschlägige Krankheitssymptome haben, dürfen nicht in die Teststellen kommen, sondern sollten sich bei ihrem Hausarzt melden. Für die Kosten kommen dann auch weiterhin die Krankenkassen auf.

>> Übersichtskarte Schnelltesteinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück


Was muss ich beachten, wenn der Schnelltest positiv war?

Personen, die beim Schnelltest positiv getestet wurden, sind verpflichtet, sich unverzüglich einem PCR-Test zu unterziehen. In den Teststellen, die von den Hilfsorganisationen betrieben werden, können zu den Öffnungszeiten auch PCR-Tests nach anderweitig durchgeführten Schnelltests / Selbsttests mit positivem Ergebnis gemacht werden. Dazu können sich entsprechende Personen während der Öffnungszeiten in den Teststellen melden. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend notwendig. Im Bereich der Stadt Osnabrück wird der PCR-Test in der Teststelle an der Winkelhausenstraße durchgeführt.

Sofern Sie einen Selbsttest durchgeführt haben und dieser positiv ist, gilt ebenfalls das hier aufgeführte Vorgehen. Für die Durchführung eines PCR-Tests wenden Sie sich bitte an:

  • Hausärztin/Hausarzt
  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    0541 501 1111  (Mo - Di: 9-16 Uhr, Mi - Fr:  9-14 Uhr)

Verpflichtung zur häuslichen Absonderung nach positiven Schnelltest

Bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Tests oder bei Vorliegen eines positiven PCR-Tests bis zum Erlass einer Individualverfügung haben sich die Personen unverzüglich abzusondern. In dieser Zeit ist es den Personen untersagt, ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsdienstes zu verlassen. Ferner ist es diesen Personen untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.


Fahrt zur Teststelle

Für die Fahrt zur Durchführung der Testung ist die Absonderungsverpflichtung aufgehoben. Es sind aber folgende Auflagen zu beachten:

  • strikte Einhaltung aller Hygieneempfehlungen des Robert Koch Institutes (RKI), insbesondere Händehygiene und Tragen des Mund-Nasen-Schutzes
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern zu weiteren Personen
  • der Ort der Testung ist auf direktem Weg aufzusuchen und zu verlassen. Die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist untersagt

Stand, 12.04.2022

Am 15. Oktober ist die Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV) in Kraft getreten. Für die in der Verordnung vorgesehenen Einrichtungen bedeutet dies, dass auf der Grundlage eines einrichtungsbezogenen Testkonzepts eine vom öffentlichen Gesundheitsdienst auf Antrag festgestellte Menge an PoC-Antigen-Teste beschaffen und nutzen zu können.

Die Diagnostik mittels PoC-Antigen-Tests kann von den Einrichtungen eigenständig durchgeführt werden, soweit die fachlichen und weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Eine wesentliche, in der Verordnung geforderte Voraussetzung hierfür ist, das Vorlegen eines einrichtungs – oder unternehmensbezogenen Testkonzeptes beim Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück

Bei der Festlegung bzw. Genehmigung der Kontingente ist zu unterscheiden zwischen

  1. Einrichtungen nach § 4 Absatz 2 Nr. 1 und 2 der Testverordnung, denen ein Kontingent von bis zu 20 Einheiten pro Bewohner/Patient im Monat als Bemessungsgröße zusteht (Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen)
  2. Einrichtungen nach § 4 Absatz 2 Nr. 3 und 4 der Testverordnung, denen ein Kontingent von bis zu 10 Einheiten pro Bewohner im Monat zusteht (ambulante Dienste der Eingliederungshilfe, ambulante Pflegedienste, ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, ambulante Dienste der Eingliederungshilfe)

Die Finanzierung bzw. Sachkostenabrechnung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung. Bei Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege mit Versorgungsvertrag und bei Angeboten zur Unterstützung im Alltag, erfolgt die Abrechnung mit der Pflegekasse. Die Aufwendungen sind dort als coronabedingte Aufwendungen abzurechnen.

Folgende Kosten werden hierbei berücksichtigt bzw. sind mit dem jeweiligen Kostenträger abrechenbar (Antigen – Test Labor 15,00 €; PoC Antigen – Test max. 7,00 €, Ärztliche Leistung Abstrich, soweit nicht eigenes Personal, 15,00 €, Schulung für nicht ärztlich geführte Einrichtungen 70,00 €)

Voraussetzung für die Nutzung der PoC Antigen Tests ist die Unterweisung durch medizinisches Fachpersonal (Hausarzt, Betriebsarzt etc.). Die Kosten hierfür sind ebenfalls abrechenbar (s.o.). Ferner ist durch die jeweilige Einrichtung eine verantwortliche Person zu benennen, die nach erfolgter Einweisung Ansprechpartner für den Gesundheitsdienst ist.

Sie müssen sich die PoC – Antigen Tests selbst auf dem Markt besorgen. Entsprechende Anbieter von zugelassenen Testen finden Sie unter:www.bfarm.de/antigentests.

Was müssen Sie tun, um sich die jeweiligen festgestellten Mengen an PoC Antigen Tests beschaffen und nutzen zu können:

Sie müssen ein einrichtungs bzw. unternehmensspezifische Testkonzept entwickeln. In diesem Testkonzept sollten nachstehende Themen berücksichtigt werden:

  • Bedarf bestimmen und Beschaffung von Tests in der mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Menge
  • Geeignete Pflegefachkräfte/medizinisches Fachpersonal auswählen für die Testdurchführung
  • Ausreichende Personalkapazität für die Zeit der Testungen im Dienstplan festlegen
  • Einweisung in die Testung organisieren und Pflegefachkräfte/medizinisches Fachpersonal für die Einweisung freistellen
  • Zu testende Personengruppen, Zeitpunkte /-rahmen und Örtlichkeit der Testung festlegen
  • Notwendigen Aufwand an Schutzausrüstung einplanen
  • Genehmigung zur Testdurchführung bei gesetzlich betreuten Pflegebedürftigen von den jeweiligen Betreuungspersonen einholen
  • Informationen für die Testung von Beschäftigten, Pflegebedürftigen und Besuchspersonen stationärer Pflegeeinrichtungen vorbereiten
  • Personalkapazität für Terminabsprachen für Testungen von Besuchspersonen in stationären Pflegeeinrichtungen sowie für Testungen von Pflegebedürftigen im ambulanten Bereich einplanen
  • Vorlagen zur Dokumentation der Testungen sowie der Meldung positiver Befunde an das Gesundheitsamt erstellen oder besorgen

Das Testkonzept reichen Sie zusammen mit den Antragsformularen wieder beim Landkreis Osnabrück unter der Emailadresse corona-schnelltest@Lkos.de  ein.

Nach Eingang des Antrages kann für 30 Tage ohne Genehmigung getestet werden.

Zusammenarbeit dem ÖGD

Im Falle eines positiven Testbefundes ist unverzüglich der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück unter Infektionsschutz@Lkos.de zu informieren. Die Nachricht kann auch per Fax an 0541 501-4730 erfolgen. Ferner weist der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück daraufhin, dass positiv getestete Personen isoliert werden müssen. Grundsätzlich hat zur Absicherung des Befundes im Nachgang eine Testung mittels PCR – Test noch zu erfolgen. 

Das positive PoC-Antigen-Testergebnis ist offiziell zu melden (Meldepflicht gemäß § 8 i. V. m. § 7 Abs. 1 Nr. 44a Infektionsschutzgesetz. Das Meldeformular ist hier hinterlegt.

Je nachdem, ob Sie Krankheitssymptome haben, Kontaktperson sind, aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland eingereist sind, einen Hinweis über die Corona-Warn-App erhalten haben oder aus einem anderen Grund auf das Coronavirus getestet werden möchten, gibt es unterschiedliche Ansprechstellen für Sie. Bitte orientieren Sie sich nachfolgend an Ihrer persönlichen Situation bzw. an der Frage, aus welchem Grund Sie auf das Coronavirus getestet werden möchten:


Testungen für Personen mit Erkrankungssymptomen

Sie haben schwere Erkrankungssymptome, wie akute Bronchitis, Atemnot, Fieber oder eine Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns - bitte wenden Sie sich zur weiteren Abklärung und Testung telefonisch an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt
    Wenn durch Ihre Hausarztpraxis kein Abstrich erfolgen kann, werden Sie von dort an eine so genannte Infektionspraxis weitergeleitet, in der die Testung stattfindet.

außerhalb der Sprechzeiten Ihrer hausärztlichen Praxis: 

  • Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer: 116 117

Weitere Informationen zu den Testkriterien finden Sie unter: Testkriterien für die SARS-CoV-2 Diagnostik bei symptomatischen Patienten


Testungen in Schulen

Schülerinnen und Schüler müssen sich dreimal in der Schulwoche zu Hause testen, werden den Schulen vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt und an die Schülerinnen und Schüler verteilt. 

Sollte es an einer Schule einen positiven Selbsttest geben, sieht das Niedersächsische Landesgesundheitsamt zudem das anlassbezogene Intensivtesten (ABIT) vor. Das heißt, dass bei einem Infektionsverdacht sich alle in der Lerngruppe – auch vollständig Geimpfte und Genesene – fünf Schultage hintereinander testen müssen. Diese Folge kann abgebrochen werden, wenn sich der Verdachtsfall durch einen negativen PCR-Test nicht bestätigt. Schulische Kontaktpersonen der Infizierten müssen somit nicht mehr ermittelt und in Quarantäne geschickt werden. Der Gesundheitsdienst behält sich vor, Einzelfallentscheidungen im Falle eines Ausbruchsgeschehens vorzunehmen.


Testungen in Kitas

Das Land stellt Kita-Kindern ab drei Jahren ebenfalls wie Schülerinnen und Schülern drei Schnelltests in der Woche zur Verfügung. Sollte es einen positiven Coronatest in einer Kita geben, wird das ABIT-Verfahren nicht verpflichtend angewendet. Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück empfiehlt jedoch dringend, dass sich im Kita-Bereich alle Mitglieder der Gruppe, also sowohl Kinder, als auch Erzieherinnen und Erzieher, im Anschluss für fünf Tage täglich testen. Das wird auch für die Kinder im Alter von unter drei Jahren empfohlen. Im Bedarfsfall stellen Stadt und Landkreis Tests zur Verfügung.


Testung von Personen mit vor Aufenthalt in Virusvariantengebiet

Nach der aktuellen Testverordnung haben Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem als Virusvariantengebiet aufgehalten haben, Anspruch auf eine Testung. Der Anspruch besteht bis zu 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland.

Für die Testung wenden Sie sich bitte an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt
    außerhalb der Sprechzeiten:
    • Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11
    • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer 116 117

Weitere Informationen finden Sie unter:


Freiwillige Testungen auf das Coronavirus

Als Selbstzahler/in haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig auf das Coronavirus testen zu lassen.

Um einen PCR-Test durchführen zu lassen, kontaktieren Sie dazu bitte folgende Stellen:

Um einen Schnelltest durchführen zu lassen, finden Sie hier die Liste der Schnelltesteinrichtungen in Osnabrück:


Stand, 12.04.2022

Eine enge Kontaktperson ist eine Person, die

  • länger als 10 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern Kontakt zu einer anderen Person hatte, ohne dass beide Personen durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben
  • ein Gespräch mit einer Person mit einem Abstand von weniger als 1,5 Meter geführt hat, ohne dass beide Personen durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben oder,
  • einen schlecht belüfteten Raum länger als 10 Minuten mit einer anderen Person geteilt hat, auch wenn durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wurde.

Eine Quarantänepflicht für enge Kontaktpersonen besteht derzeit nicht. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche.

Nach Kontakt zu einer infizierten Person wird dringend empfohlen, sich für fünf Tage selbst zu testen und die eigenen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren.

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie in Alten- und Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten, die enge Kontaktpersonen geworden sind, besteht die Pflicht, sich täglich vor Dienstantritt bis zum fünften Tag zu testen.


Stand, 09.05.2022

Generell gilt nach der Absonderungsverordnung eine Absonderungspflicht bei einem positiven Schnelltestergebnis oder positivem PCR-Ergebnis. Weitere Informationen zum Vorgehen bei einem positiven Schnelltest finden Sie unter: Was tun bei positivem Schnelltest? 

Für infizierte Personen gilt nach der Absonderungsverordnung, unabhängig von Impfstatus und Virusvariante, eine häusliche Absonderung von in der Regel 5 Tagen. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen mit Ablauf der Frist mindestens 48 Stunden symptomfrei sind.

Nach Beendigung der Absonderung wird dringend empfohlen an fünf Tagen nach dem Ende der Pflicht zur Isolierung täglich einen anerkannten PoC-Antigen-Test durch Dritte oder einen Selbsttest durchzuführen und sich bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses weiter zu isolieren.

Die Ausstellung des Genesenennachweises erfolgt durch den Gesundheitsdienst schriftlich per Post. Eine Beantragung ist nicht erforderlich.


Regelungen für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe bleibt für die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit nach Ende der Isolation nach fünf Tagen neben der Symptomfreiheit die Vorlage eines negativen, frühestens am Tag 5 abgenommenem, Testergebnisses (anerkannter POC-Antigen-Test oder PCR-Test) verpflichtend. Dieser Testnachweis ist der Arbeitsstelle vor Dienstantritt vorzulegen.


Regelungen für Bewohnende in Alten- und Pflegeheimen sowie Patienten im stationären Bereich

Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Patienten im stationären Bereich haben eine häusliche Absonderung von in der Regel 5 Tagen einzuhalten. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen mit Ablauf der Frist mindestens 48 Stunden symptomfrei sind und über ein negatives Testergebnis (anerkannter PoC-Antigen-Test oder PCR-Test) verfügen. Der Test darf frühestens am 5. Tag der Isolation durchgeführt werden.


Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Infektion mit Symptomen:

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Krankheitssymptomen, aufgrund derer die betroffene Person der Berufsausübung nicht nachgehen kann, stellt die Ärztin oder der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus.

Infektion ohne Symptome:

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ohne Krankheitssymptome kann die Ärztin oder der Arzt grundsätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, da die betroffene Person wegen der Infektion die Wohnung nicht verlassen kann, um den Arbeitsplatz aufzusuchen. Anders verhält es sich, wenn die betroffene Person die Möglichkeit hat, während der Isolation die Tätigkeit von zu Hause aus zu erbringen.


Wie muss ich mich als infizierte Person während der Isolation verhalten?

Während der Absonderung ist es infizierten Personen untersagt, ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsdienstes zu verlassen. Ausgenommen ist das Verlassen der Wohnung für einen zwingend notwendigen Arztbesuch oder zur Testdurchführung. Zudem ist der Besuch von Personen, die nicht ihrem Haushalt angehören, untersagt.


Umgang mit Abfall:

Sollten Sie infiziert sein oder ein begründeter Verdachtsfall von COVID-19 in Ihrem Haushalt vorliegen, bitten wir Sie um folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben Restmüll sind auch Verpackungsabfälle (Gelbe Tonne), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne zu entsorgen.
  • Sämtliche Abfälle sind in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke zu geben. Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden.
  • Die Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände müssen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt und so in den Restmüll gegeben werden.
  • Müllsäcke sind so zu lagern, dass zum Beispiel Tiere diese nicht aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen können oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
  • Sollte Ihre Restmülltonne für die zusätzlichen Abfallmengen während der Quarantäne nicht ausreichen, kontaktieren Sie bitte die AWIGO unter (0 54 01) 36 55 55. Gemeinsam mit Ihnen stimmt die AWIGO eine schnell umsetzbare Lösung ab.

Stand, 11.05.2022

Zum besseren Verständnis der Ausführungen hier kurze Erläuterungen der unterschiedlichen Begriffe:

  • Coronavirus: der umgangssprachliche Begriff des Virus „SARS-Cov-2“, mit dem sich Menschen infizieren können.
     
  • SARS-Cov-2: der medizinische Begriff für das Coronavirus, mit dem sich Menschen infizieren können (meint also das Gleiche wie der Begriff „Coronavirus“).
     
  • COVID-19: Name der Krankheit, die durch das Coronavirus/SARS-Cov-2 hervorgerufen wird.
     
  • bestätigter Fall: eine Person, bei der mittels Abstrich und Labortestung das Coronavirus nachgewiesen wurde. Meint also das Gleiche wie „infizierte Person“. Personen, die als bestätigter Fall gelten, müssen nicht automatisch auch Krankheitssymptome aufweisen.
     
  • (corona) infizierte Person: eine Person, bei der mittels Abstrich und Labortestung das Coronavirus nachgewiesen wurde. Meint also das Gleiche wie „bestätigter Fall“. Infizierte Personen müssen nicht automatisch auch Krankheitssymptome aufweisen.
     
  • an COVID-19 erkrankte Person: eine Person, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde und die entsprechende Krankheitsanzeichen oder -symptome hat.

Stand, 22.04.2020

Ab sofort besteht die Möglichkeit, einen Antrag (nicht für Privatpersonen) auf einen Corona-Schnelltest online zu stellen: Corona-Schnelltest. Weitergehende Informationen dazu in unserer Handreichung

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf COVID-19 meldepflichtig. Als Verdachtsfall gelten ansteckungs- und krankheitsverdächtige Personen (Bewohner*innen/Beschäftigte/Mitarbeiter*innen). Ein Krankheitsverdacht besteht dann, wenn Symptome vorliegen, die auf eine Covid-19 Erkrankung hindeuten. Ein Ansteckungsverdacht liegt vor, wenn Kontakt zu einem SARS-CoV-2 Fall bestand.

Die namentliche Meldung muss unverzüglich an den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück erfolgen. Dazu kann die E-Mail Adresse baopflege@lkos.de genutzt werden. Gemäß §8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz obliegt die Meldepflicht der Leitung der betroffenen Einrichtung.

Stand: 4.2.2022

Stadt und Landkreis Osnabrück stellen auf wöchentliche Veröffentlichung der Corona-Zahlen um

Die Corona-Infektionszahlen in der Region Osnabrück sinken, sind aber mit Blick auf die Entwicklung seit Ausbruch der Pandemie weiterhin vergleichsweise hoch.

Anwendungshinweise Landkreis Osnabrück - Was ist erlaubt? (Stand: 3. April 2022)

Neue Coronaverordnung ab dem 19. März 2022

Das Land hat eine neue Corona Verordnung veröffentlicht. Die wichtigsten Regelungen ab dem 19. März.

Gesundheitsdienst verschickt keine Quarantäne-Verfügungen mehr | Beratung von Infizierten wird verstärkt

Beratung statt formaler Anschreiben: Der gemeinsame Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück ändert wegen der aktuell sehr hohen Corona-Fallzahlen seine Arbeitsweise und verzichtet ab sofort darauf, formale Anschreiben mit der Quarantäne-Verfügung an Infizierte zu versenden.

Impfteams der Region bieten zweite Auffrischungsimpfung für besonders gefährdete Gruppen an

Bereits in der vergangenen Woche hat die Ständige Impfkommission (STIKO) mitgeteilt, dass sie eine zweite Auffrischungsimpfung für bestimmte Personengruppen für sinnvoll erachtet. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat dies nun in einem Erlass umgesetzt.

Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts: Genesenennachweis gilt ab sofort für „mindestens 90 Tage“

In einer Eilentscheidung hat das Verwaltungsgericht Osnabrück in der vergangenen Woche verfügt, dass die Verkürzung des Genesenenstatus‘ von 180 auf 90 Tage verfassungswidrig sei.

Stadt und Landkreis fordern summarisches Meldeverfahren

Die Differenz zwischen der 7-Tage-Inzidenz von Stadt und Landkreis Osnabrück und der des Robert-Koch-Instituts (RKI) klaffen derzeit immer weiter auseinander. Eine Ursache: Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück übermittelt die Zahlen aufgrund des geltenden Verfahrens erst nach einer aufwendigen Einzelfallbearbeitung.

PCR-Tests: Möglichkeiten und Voraussetzungen

Für viele Aktivitäten benötigen Bürgerinnen und Bürger derzeit ein negatives Corona-Testergebnis. In der Regel genügt dabei das Ergebnis eines Schnelltests. Wenn jedoch jemand einen positiven Schnelltest hatte oder Symptome entwickelt hat, ist in der Regel ein PCR-Test erforderlich. Je nach Situation gibt es hierfür verschiedene Möglichkeiten und Voraussetzungen.

Neue Allgemeinverfügung: Maskenpflicht bei Versammlungen bis 5. Februar 2022 verlängert

Der Landkreis Osnabrück hat die 66. Infektionsschutzrechtliche Allgemeinverfügung zur "Maskenpflicht bei Versammlungen" veröffentlicht, die ab 15. Januar 2022 in Kraft tritt und die Maskenpflicht bei Versammlungen bis zum 5. Februar 2022 verlängert.

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Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück

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