Corona-Beratung

Wichtige Infos bei Verdacht einer Corona-Erkrankung, Hygienetipps

Ich möchte auf das Coronavirus getestet werden – wo melde ich mich?

Je nachdem, ob Sie Krankheitssymptome haben, Kontaktperson sind, aus dem Urlaub im Ausland zurückkehren, einen Hinweis über die Corona-Warn-App erhalten haben oder aus einem anderen Grund auf das Coronavirus getestet werden möchten, gibt es unterschiedliche Ansprechstellen für Sie. Bitte orientieren Sie sich nachfolgend an Ihrer persönlichen Situation bzw. an der Frage, aus welchem Grund Sie auf das Coronavirus getestet werden möchten:


Ich war im Urlaub im Ausland oder bin aus dem Ausland nach Deutschland eingereist (kein Risikogebiet)

Seit dem 15. September ist die Möglichkeit einer kostenlosen Testung ausgelaufen. Wenn Sie sich Reiserückkehrende bzw. Personen, die aus dem Ausland in den Landkreis oder die Stadt Osnabrück zurückkehren/einreisen und freiwillig getestet werden möchten, wenden sich dazu bitte als Selbstzahler an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt
    außerhalb der Sprechzeiten:
    Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11 (Mo / Di / Do: 19-22 Uhr, Mi / Fr: 15-22 Uhr und Sa / So / Feiertag: 8-22 Uhr) oder
    Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer 116 117
  • Testzentrum Osnabrück, corona.osnabrueck@johanniter.de
    05 41 / 96 11 160


Ich bin aus einem Risikogebiet nach Deutschland eingereist oder war dort im Urlaub

Sie sind aus einem Risikogebiet nach Deutschland eingereist oder haben dort Ihren Urlaub verbracht und wurden nicht bereits bis 48 Stunden vor Einreise nach Deutschland negativ auf das Coronavirus getestet. Seit dem 8. August 2020 sind Sie verpflichtet, nach Einreise in Deutschland eine Testung durchführen zu lassen. Sie können innerhalb von 72 Stunden nach Einreise kostenfrei einen Coronatest durchführen zu lassen.

Neben den Testungsstellen z.B. direkt nach der Landung auf einem Flughafen kommen dafür auch die Hausärztin/der Hausarzt oder regionale Testzentren in Betracht. Reiserückkehrende bzw. Personen, die aus dem Ausland in den Landkreis oder die Stadt Osnabrück zurückkehren/einreisen und getestet werden möchten bzw. müssen, wenden sich dazu bitte an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt
    außerhalb der Sprechzeiten:
    Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11 (Mo / Di / Do: 19-22 Uhr, Mi / Fr: 15-22 Uhr und Sa / So / Feiertag: 8-22 Uhr) oder
    Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer 116 117
  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    05 41 / 501 11 11, abstrich@Lkos.de (Mo - Fr  9 - 14 Uhr)

Bitte denken Sie daran, dass Einreisende aus Risikogebieten (auch Urlaubsrückkehrende) sich beim Gesundheitsdienst melden müssen (-> direkt zum digitalen Kontaktformular) und sich unverzüglich in eine 14-tätige häusliche Absonderung begeben müssen, wenn Sie nicht bereits im Ausland bis maximal 48 Stunden vor Einreise nach Deutschland negativ auf das Coronavirus getestet wurden. weitere Infos

Hinweis: Voraussichtlich ab dem 1. Oktober 2020 wird es zu einer Neuregelung für Einreisende aus Risikogebieten kommen. Geplant ist, dass eine Testung auf das Coronavirus in Deutschland erst ab dem 5. Tag nach Rückkehr möglich ist. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt die Pflicht zur häuslichen Absonderung (Quarantäne).


Ich war in einem Risikogebiet und möchte nach 5-7 Tagen einen zweiten Test machen lassen  

Sie haben sich in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten und wurden bereits vor oder direkt nach Ihrer Einreise nach Deutschland negativ auf das Coronavirus getestet. Aus infektiologischer Sicht ist eine zweite Testung 5-7 Tage nach Einreise bzw. dem ersten Test sehr sinnvoll und Rückkehrerinnen und Rückkehrern aus Risikogebieten wird dringend empfohlen, von dieser freiwilligen und kostenfreien Möglichkeit Gebrauch zu machen. Bis zum Vorliegen des zweiten Testergebnisses sollten Sie vorsichtshalber die Anzahl Ihrer sozialen Kontakte so gering wie möglich halten.

Die zweite Testung kann in Absprache mit dem Gesundheitsdienst erfolgen und von dort veranlasst werden. Bitte wenden Sie sich dazu rechtzeitig (am besten mehrere Tage vorher) an folgende Stelle:

  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    0541/501 11 11, abstrich@Lkos.de (Mo - Fr  9 - 14 Uhr)

Ich habe Erkrankungssymptome

Sie haben ein oder mehrere der folgenden Erkrankungssymptome: Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche

Bitte wenden Sie sich zur weiteren Abklärung und Testung telefonisch an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt und außerhalb der Sprechzeiten Ihrer hausärztlichen Praxis: 
    • Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11
      Mo / Di / Do:                     19 - 22 Uhr
      Mi / Fr:                              15 - 22 Uhr
      Sa / So / Feiertag             08 - 22 Uhr
    • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer: 116 117

Ich hatte Kontakt zu einer infizierten/erkrankten Person, habe aber selber keine Erkrankungssymptome

Sie sind (enge) Kontaktperson einer coronainfizierten oder an COVID-19 erkrankten Person, haben selber aber keine Erkrankungssymptome.

Bitte kontaktieren Sie zur weiteren Klärung die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes.

  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    0541/501 11 11, abstrich@Lkos.de (Mo - Fr  9 - 14 Uhr)

Sofern Sie als enge Kontaktperson der Kategorie I gelten, ordnet der Gesundheitsdienst eine Testung für Sie an.


 

Ich habe von der Corona-Warn-App den Hinweis „erhöhtes Risiko“ erhalten

Sie sind von der Corona-Warn-App mit dem Hinweis „erhöhtes Risiko“ informiert worden, da Sie innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen in riskanter Nähe und Dauer mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person hatten.

Bitte kontaktieren Sie zur weiteren Klärung telefonisch Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt oder die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes.

  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    0541/501 11 11, abstrich@Lkos.de (Mo - Fr  9 - 14 Uhr)

 

Ich möchte aus anderen Gründen freiwillig auf das Coronavirus getestet werden

Als Selbstzahler/in haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig auf das Coronavirus testen zu lassen.

Bitte kontaktieren Sie dazu folgende Stellen:


 

Ich habe nicht verstanden, an wen ich mich wenden muss, um getestet zu werden

Bei den vielen unterschiedlichen Varianten ist es leider nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Wenn Sie unsicher sind, welche Ansprechstelle die Richtige für Sie ist, kontaktieren Sie bitte zur weiteren Klärung die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes.

  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    0541/501 11 11, abstrich@Lkos.de (Mo - Fr  9 - 14 Uhr)

 

Alle wesentlichen Infos im Überblick zum Download

Hier finden Sie eine Übersicht mit allen wesentlichen Informationen zu den unterschiedlichen Ansprechstellen für eine Testung auf das Coronavirus zum Herunterladen.


Stand, 15.09.2020

 

Was tue ich, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

An wen wende ich mich?
Bitte suchen Sie auf keinen Fall direkt eine Arztpraxis, das Testzentrum am Limberg, den Gesundheitsdienst oder eine Notfallaufnahme im Krankenhaus auf. Hierdurch soll eine mögliche Übertragung auf weitere Personen vermieden werden.

  • Melden Sie sich zuerst telefonisch bei Ihrer behandelnden Arztpraxis (Hausärztin/Hausarzt), um die Beschwerden/Krankheitszeichen und das weitere Vorgehen (z.B. Testung) in einem Telefongespräch abzuklären. 
  • Außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausarztpraxis können Sie die Notfallambulanz Osnabrück (Mo, Di, Do 19-22 Uhr und Mi, Fr 15-22 Uhr sowie Sa, So, Feiertag 8-22 Uhr) unter 05 41 / 96 11 11 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 116 117 kontaktieren. 
  • Nur bei einem schwerwiegenden Krankheitsbild ist der Rettungsdienst 112 unter Angabe Ihres persönlichen Verdachts auf COVID-19 (Corona) zu rufen!

Wie kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?
Wenn durch Ihre Hausarztpraxis kein Abstrich erfolgen kann, werden Sie von dort an eine so genannte Infektionspraxis weitergeleitet, in der die Testung stattfindet. Außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausarztpraxis kann der Abstrich durch die Notfallambulanz Osnabrück (05 41 / 96 11 11) oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) vorgenommen werden.

Wichtiger Hinweis: Durch den Rückzug der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachen (KVN) aus dem Testzentrum Osnabrück am Limberg kann der Gesundheitsdienst dort Personen mit Symptomen nicht mehr testen lassen. Im Testzentrum werden Abstrichnahmen bei engen Kontaktpersonen oder freiwillige Testungen für selbstzahlende Personen ohne Erkrankungssymptome vorgenommen.


Wer wird auf das Coronavirus getestet?

Personen mit Symptomen (Krankheitsanzeichen)
Grundsätzlich ist eine Testung auf das Coronavirus angezeigt, wenn eines oder mehrere folgender – auch leichte - Erkrankungssymptome vorliegen: Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/ Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche.

Personen ohne Symptome (Krankheitsanzeichen)
Zur Unterbrechung von Infektionsketten sowie zur generellen Eindämmung der Corona-Pandemie sind unter bestimmten Voraussetzungen und auf Anordnung des Gesundheitsdienstes auch Testungen von Personen ohne entsprechende Symptome angezeigt. Dies umfasst insbesondere

  • Kontaktpersonen der Kategorie I (enge Kontaktpersonen) inkl. Hinweis durch die Corona-Warn-App „erhöhtes Risiko“
  • Personen im Rahmen von Abstrichuntersuchungen/Reihentestungen, z.B. in sozialen Einrichtungen oder Unternehmen, die aufgrund einer bestätigten Coronainfektion oder auch unabhängig davon durchgeführt werden können

Darüber hinaus haben Sie als Selbstzahler/in jederzeit die Möglichkeit, sich freiwillig auf das Coronavirus testen zu lassen. Bitte kontaktieren Sie dazu Ihre Hausarztpraxis oder das Testzentrum Osnabrück (corona.osnabrueck@johanniter.de).

-> Eine Übersicht der unterschiedlichen Ansprechstellen für die Durchführung der Testung finden Sie unter „Ich möchte auf das Coronavirus getestet werden – wo melde ich mich?“

Hinweis: Die Definition der Personengruppe, für die Testungen vorgesehen sind bzw. empfohlen werden, ergibt sich aus der nationalen Teststrategie. Aufgrund der dynamischen Entwicklung sowie entsprechender Praxiserfahrungen gab es in der Vergangenheit mehrfach Anpassungen bzw. Änderungen. Es handelt sich somit nicht um ein starres System und auch für die Zukunft ist nicht ausgeschlossen, dass es weitere Anpassungen geben wird. Das Land Niedersachsen hatte zuvor bereits eine Teststrategie für Niedersachsen herausgegeben. Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück setzt die jeweils aktuellen Empfehlungen und Vorgaben um und hat somit auch in der Vergangenheit bereits mehrfach Anpassungen im Hinblick auf zu testende Personengruppe vorgenommen.


Wie lange dauert es, bis ich das Ergebnis der Testung auf das Coronavirus habe?
In der Regel liegt das Ergebnis 1-2 Tage nach der Abstrichnahme vor, Sie werden dann umgehend informiert.


Von wem erhalte ich das Ergebnis der Testung auf das Coronavirus?
Sobald das Ergebnis vorliegt, informiert die Stelle, bei der Sie getestet wurden, Sie telefonisch über den Befund. Wenn die Abstrichnahme durch die Notfallambulanz oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst erfolgt ist, werden Sie über Ihre Hausarztpraxis informiert.

Sollten Sie positiv auf das Coronavirus getestet werden, nimmt außerdem der Gesundheitsdienst unverzüglich Kontakt mit Ihnen auf und bespricht weitere infektionsschutzrechtliche Maßnahmen (z.B. Quarantäne) mit Ihnen.


Was muss ich beachten, bis ich das Testergebnis erhalte?

Bleiben Sie auf jeden Fall zu Hause und vermeiden Sie enge soziale Kontakte, wenn noch kein Testergebnis vorliegt. Sie gelten als krankheitsverdächtig, könnten mit dem Coronavirus infiziert sein und bereits andere Menschen anstecken.
-> Weitere Infos dazu unter: „Allgemeine Infos zu Quarantäne und häuslicher Absonderung“


Was muss ich tun, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

1. Sie müssen zu Hause bleiben! Der Gesundheitsdienst wird Sie telefonisch darüber informieren, wie Sie sich jetzt verhalten müssen, um die Erkrankung nicht weiter zu verbreiten. Hier finden Sie eine Kurzübersicht des RKI dazu.

2. Bei einer Corona-positiv-Testung wird vom Gesundheitsdienst zunächst telefonisch/mündlich eine häusliche Quarantäne für Sie angeordnet, wenn es sich um einen milden Krankheitsverlauf handelt und Sie nicht ins Krankenhaus müssen.

Eine schriftliche Anordnung wird Ihnen später per Post zugesandt. Die mündliche Anordnung ist aber bereits rechtskräftig und damit bindend!
-> Mehr dazu unter „Quarantäne-Infos für an COVID-19 erkrankte bzw. coronainfizierte Personen“.

3. Sie werden vom Gesundheitsdienst aufgefordert, eine Liste mit allen Menschen (Name, Adresse, Telefonnummer) anzufertigen, mit denen Sie bis zu zwei Tage vor Ihren ersten Krankheitszeichen engen Kontakt hatten, und per Fax/Mail an den Gesundheitsdienst zu schicken oder telefonisch durchzugeben.

Um keine Infektionsketten entstehen zu lassen bzw. diese zu unterbrechen, ist es daher sehr wichtig, dass von Ihnen möglichst vollständige Angaben zu den engen Kontaktpersonen gemacht werden – auch, wenn diese keine Krankheitssymptome zeigen. Der Gesundheitsdienst ist im Sinne der Gesundheit aller dabei auf Ihre Mithilfe angewiesen – bitte unterstützen Sie das Ermittlungsteam deshalb so gut wie möglich.

-> Weitere Informationen zum Thema „enge Kontaktpersonen“ unter: „Ich bin Kontaktperson einer positiv auf Corona getesteten Person – was muss ich tun?“.


Umgang mit Abfall: 
Sollten Sie infiziert sein oder ein begründeter Verdachtsfall von COVID-19 in Ihrem Haushalt vorliegen, bitten wir Sie um folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben Restmüll sind auch Verpackungsabfälle (Gelbe Tonne), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne zu entsorgen.
  • Sämtliche Abfälle sind in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke zu geben. Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden.
  • Die Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände müssen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt und so in den Restmüll gegeben werden.
  • Müllsäcke sind so zu lagern, dass zum Beispiel Tiere diese nicht aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen können oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
  • Sollte Ihre Restmülltonne für die zusätzlichen Abfallmengen während der Quarantäne nicht ausreichen, kontaktieren Sie bitte als Bewohner der Stadt Osnabrück den OSB (0541 323-3300), als Landkreisbewohner bitte die AWIGO unter (0 54 01) 36 55 55. Gemeinsam mit Ihnen stimmen OSB bzw. AWIGO eine schnell umsetzbare Lösung ab.

Stand, 29.07.2020

Wer ist Kontaktperson und was bedeutet das?

Als Kontaktperson gilt grundsätzliche erstmal jede Person, die Kontakt mit einer durch das Coronavirus infizierten Person hatte und zwar bis zu 48 Stunden vor Auftreten von Symptomen bei der infizierten Person.
Weitere Maßnahmen hängen vom Umfang und der Art des Kontaktes ab und betreffen in der Regel nur enge Kontaktpersonen. Der Gesundheitsdienst von Landkreis und Stadt Osnabrück klärt gemeinsam mit der coronainfizierten Person, welche Art von Kontakt vorliegt (mehr dazu siehe unten). 


Wer ist eine enge Kontaktperson der Kategorie I ?

  • Enge Kontaktpersonen der Kategorie I einer coronainfizierten Person sind insbesondere Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen, die über die Corona-Warn-App einen entsprechenden Hinweis erhalten
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.
  • Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug:
    • Passagiere, die direkter Sitznachbar des bestätigten COVID-19-Falls waren, unabhängig von der Flugzeit. Saß der COVID-19-Fall am Gang, so zählt der Passagier in derselben Reihe jenseits des Ganges nicht als Kontaktperson der Kategorie I, sondern als Kontaktperson der Kategorie II.
    • Besatzungsmitglieder oder andere Passagiere, sofern auf Hinweis des bestätigten COVID-19-Falls eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).

Der Personenkreis der engen Kontaktpersonen gilt in der Regel als ansteckungsverdächtig und wird vom Gesundheitsdienst in der Regel unter Quarantäne gestellt. Im Regelfall wird außerdem eine umgehende Testung auf das Coronavirus angeordnet.

-> mehr dazu unter: „Allgemeine Infos zu Quarantäne und häuslicher Absonderung“ und „Quarantäne-Infos für enge Kontaktpersonen“


Woher weiß der Gesundheitsdienst, wer die engen Kontaktpersonen eines bestätigten Corona-Falles sind?

Wenn bei einer Person nach entsprechender Testung das Coronavirus nachgewiesen wurde, meldet das Labor diesen Fall an den Gesundheitsdienst. Der Gesundheitsdienst nimmt dann umgehend telefonischen Kontakt mit der coronainfizierten Person auf, klärt mit ihr/ihm, wer als enge Kontaktperson gilt und lässt sich von ihr/ihm eine Liste der engen Kontaktpersonen mit Telefonnummern übermitteln.

Um keine Infektionsketten entstehen zu lassen bzw. diese zu unterbrechen, ist es daher sehr wichtig, dass von den Betroffenen vollständige Angaben zu den engen Kontaktpersonen gemacht werden – auch, wenn diese keine Krankheitssymptome zeigen. Der Gesundheitsdienst ist im Sinne der Gesundheit aller dabei auf Ihre Mithilfe angewiesen – bitte unterstützen Sie das Ermittlungsteam deshalb so gut wie möglich. Mit der Corona-Warn-App können Sie zusätzlich einen aktiven Beitrag leisten, da enge Kontaktpersonen anonym informiert werden.


Was passiert, wenn die Telefonnummer einer engen Kontaktperson nicht bekannt ist?

In diesem Fall ermittelt der Gesundheitsdienst anhand der vorhandenen Informationen die Telefonnummer oder andere Kontaktdaten der engen Kontaktperson und meldet sich schnellstmöglich bei ihr.


Wie nimmt der Gesundheitsdienst Kontakt zu engen Kontaktpersonen auf?

Der Gesundheitsdienst meldet sich in der Regel telefonisch bei engen Kontaktpersonen und klärt das weitere Vorgehen.


Was mache ich, wenn ich weiß, dass ich Kontakt zu einer coronainfizierten Person hatte und der Gesundheitsdienst hat sich (noch) nicht bei mir gemeldet?

Die Ermittlung von Kontaktpersonen einer coronainfizierten Person kann je nach Anzahl der Kontakte und Qualität der zur Verfügung gestellten Kontaktdaten sehr aufwändig und zeitintensiv sein. Insbesondere muss der Gesundheitsdienst zunächst klären, ob Personen als enge Kontaktpersonen einer coronainfizierten Person gelten oder nicht, weil damit unterschiedliche Maßnahmen verbunden sind.
Es kann daher vorkommen, dass Sie von der Coronainfektion einer Person erfahren (z.B. durch die Person selber, durch Dritte oder anonymisiert über die Corona-Warn-App), mit der sie kürzlich Kontakt hatten, bevor der Gesundheitsdienst Sie erreichen konnte.

In diesem Fall muss zunächst geklärt werden, ob Sie als enge Kontaktperson gelten und welche weiteren Maßnahmen (häusliche Quarantäne, Testung) ggf. erforderlich sind. 
Solange dies noch unklar ist, bleiben Sie bitte bis auf Weiteres unbedingt zu Hause und meiden Sie soziale Kontakte. Bitte unterstützen Sie im beschriebenen Fall die Arbeit des Gesundheitsdienstes aktiv und melden sich eigeninitiativ beim Gesundheitsdienst - Bürgertelefon Corona unter 0541 501 1111 oder über die E-Mail-Adresse abstrich@Lkos.de unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer. Von dort erfahren Sie, wie es weitergeht.


Was mache ich, wenn ich weiß, dass ich engen Kontakt zu einer coronainfizierten Person hatte und der Gesundheitsdienst hat sich (noch) nicht bei mir gemeldet?

Es kann vorkommen, dass Sie bereits sehr frühzeitig anderweitig von der Coronainfektion einer Person erfahren (z.B. durch die Person selber,  durch Dritte oder anonymisiert über die Corona-Warn-App), mit der sie kürzlich engen Kontakt hatten, bevor der Gesundheitsdienst Sie erreichen konnte.

Als enge Kontaktperson gelten Sie - auch wenn Sie (noch) keine Krankheitssymptome haben - als ansteckungsverdächtig. Sie sind in diesem Fall verpflichtet, sich bis auf Weiteres in die häusliche Absonderung zu begeben und soziale Kontakte jeder Art zu meiden.

Bitte unterstützen Sie im beschriebenen Fall die Arbeit des Gesundheitsdienstes aktiv und melden sich eigeninitiativ zur Absprache weiterer Maßnahmen sowie einer Testung unbedingt umgehend selber beim Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück - Bürgertelefon Corona unter 0541 501 1111 oder über die E-Mail-Adresse abstrich@Lkos.de unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer. Dort erfahren Sie, wie es weitergeht.


Was ordnet der Gesundheitsdienst an, wenn ich eine enge Kontaktperson bin?

Der Gesundheitsdienst ordnet für die ermittelten engen Kontaktpersonen eine 14-tägige Quarantäne ab dem letzten relevanten Kontakt mit der infizierten Person sowie eine umgehende Testung auf das Coronavirus an.

-> weitere Informationen unter: „Quarantäne-Infos für enge Kontaktpersonen“


Stand, 10.07.2020

Wie genau sieht die Anordnung der Quarantäne aus?

Der Gesundheitsdienst ordnet für an COVID-19 erkrankte bzw. coronainfizierte Personen eine mindestens 10-tägige Quarantäne an. Die Anordnung der Quarantäne erfolgt zunächst telefonisch und gilt dann sofort. Im Nachgang erhalten Sie außerdem eine schriftliche Quarantäne-Anordnung per Post. Die mündliche Anordnung ist aber bereits rechtskräftig und damit bindend! In der schriftlichen Quarantäne-Anordnung legt der Gesundheitsdienst auch das Enddatum der Quarantäne fest.

Bei einem hohen allgemeinen Infektionsgeschehen  kann es aufgrund der Fallzahlen mehrere Tage dauern, bis Sie die schriftliche Quarantäne-Anordnung vorliegen haben. Dennoch gilt die telefonische Quarantäne-Anordnung immer sofort und muss von Ihnen auch schon vor der schriftlichen Anordnung eingehalten werden.


Wie muss ich mich als an COVID-19 erkrankte bzw. coronainfizierte Person während der Quarantäne verhalten?

Die betroffene Person muss sich während der Quarantäne abgeschottet von anderen Personen aufhalten und darf generell nicht mit anderen Menschen in Kontakt treten. Es besteht somit ein Ausgangs- und Besuchsverbot. Während der Quarantäne muss sich die betroffene Person außerdem so gut es geht häuslich von Familienangehörigen bzw. Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern des gleichen Haushalts absondern. Das bedeutet, dass keine gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen werden und sie sich nicht im gleichen Raum aufhalten sollen.

Weitere (teilweise mehrsprachige) Informationen und Hinweise für die häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung hat das Robert-Koch-Institut für Betroffene und Angehörige/Mitwohnende zusammengestellt.


Wann endet die häusliche Quarantäne, wenn ich an COVID-19 erkrankt bin?

Grundsätzlich gilt, dass die Quarantäne endet, wenn der Gesundheitsdienst diese aufgehoben hat. D.h. Sie müssen mindestens den vom Gesundheitsdienst zunächst angeordneten Zeitraum  in der häuslichen Quarantäne verbleiben.

Bei Personen ohne Symptome:
Die häusliche Quarantäne kann frühestens 10 Tage nach Erstnachweis des Erregers enden.

Bei Personen mit leichten COVID-19-Verlauf:
Die häusliche Quarantäne kann frühestens 10 Tage nach Symptombeginn enden, sofern Sie mindestens 48 Stunden symptomfrei waren.

Bei Personen mit schwerem COVID-19-Verlauf:
Die Quarantäne kann frühestens 10 Tage nach Symptombeginn enden, sofern Sie mindestens 48 Stunden symptomfrei waren und negativ auf das Coronavirus getestet wurden.

Bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen ist unabhängig von der Krankheitsschwere immer eine Testung zur Entlassung aus der Quarantäne notwendig.

Eine Übersicht des RKI über die Entlassungskriterien aus der Quarantäne finden Sie hier.


Muss zur Entlassung aus der häuslichen Quarantäne noch mal ein Test/Rachenabstrich auf das Coronavirus gemacht werden, wenn ich an COVID-19 erkrankt war?

Grundsätzlich nicht; nur, wenn es sich um einen schweren Krankheitsverlauf oder Bewohnende einer Altenpflegeeinrichtung handelt, wird zur Entlassung aus der Quarantäne eine erneute Testung vorgenommen.


Endet die häusliche Quarantäne automatisch?

Nein. Bei an COVID-19 erkrankten bzw. coronainfizierten Personen muss die Quarantäne gesondert aufgehoben werden.


Wer hebt die häusliche Quarantäne auf?

Die häusliche Quarantäne kann nur vom Gesundheitsdienst aufgehoben werden. An dem Tag, an dem frühestens eine Entlassung aus der häuslichen Quarantäne möglich ist (also an Tag 10 nach Beginn der Krankheitsanzeichen bzw. des Erstnachweises) meldet sich der Gesundheitsdienst telefonisch bei Ihnen und entscheidet über die Aufhebung.


Kann mich auch der Hausarzt aus der häuslichen Quarantäne entlassen, wenn ich an COVID-19-erkrankt war?

Nein, das darf nur der Gesundheitsdienst, von dem die häusliche Quarantäne auch angeordnet wurde.


Umgang mit Abfall: 

Sollten Sie infiziert sein oder ein begründeter Verdachtsfall von COVID-19 in Ihrem Haushalt vorliegen, bitten wir Sie um folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben Restmüll sind auch Verpackungsabfälle (Gelbe Tonne), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne zu entsorgen.
  • Sämtliche Abfälle sind in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke zu geben. Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden.
  • Die Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände müssen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt und so in den Restmüll gegeben werden.
  • Müllsäcke sind so zu lagern, dass zum Beispiel Tiere diese nicht aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen können oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
  • Sollte Ihre Restmülltonne für die zusätzlichen Abfallmengen während der Quarantäne nicht ausreichen, kontaktieren Sie bitte die AWIGO unter (0 54 01) 36 55 55. Gemeinsam mit Ihnen stimmt die AWIGO eine schnell umsetzbare Lösung ab.

Stand: 10.07.2020

Wie genau sieht die Anordnung der Quarantäne aus?

Der Gesundheitsdienst ordnet für die ermittelten engen Kontaktpersonen eine 14-tägige Quarantäne ab dem letzten relevanten Kontakt mit der infizierten Person an.

Die Anordnung der Quarantäne erfolgt zunächst telefonisch und gilt dann sofort. Im Nachgang erhalten Sie außerdem eine schriftliche Quarantäne-Anordnung per Post. Die mündliche Anordnung ist aber bereits rechtskräftig und damit bindend! In der schriftlichen Quarantäne-Anordnung legt der Gesundheitsdienst auch das Enddatum der Quarantäne fest.

Bei einem hohen allgemeinen Infektionsgeschehen kann es aufgrund der Fallzahlen mehrere Tage dauern, bis Sie die schriftliche Quarantäne-Anordnung vorliegen haben. Dennoch gilt die telefonische Quarantäne-Anordnung immer sofort und muss von Ihnen auch schon vor der schriftlichen Anordnung eingehalten werden.


Wie muss ich mich als nicht erkrankte, aber enge Kontaktperson einer coronainfizierten Person während der Quarantäne verhalten?
Auch für diesen Personenkreis gilt ein Ausgangs- und Besuchsverbot sowie die Maßgabe, sich häuslich von Mitbewohnern/Familienangehörigen abzusondern. Das bedeutet, dass keine gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen werden und Sie sich nicht im gleichen Raum aufhalten sollen. Als enge Kontaktperson müssen Sie während der Quarantäne täglich 2x Körpertemperatur messen und auf Krankheitszeichen achten. Dafür wird ein Tagebuch geführt, einen entsprechenden Vordruck finden Sie hier

Das Tagebuch muss nach dem Quarantänezeitraum nicht an den Gesundheitsdienst geschickt werden.

Die einzige Ausnahme des Ausgangsverbotes kann der direkte Weg zur Testung und wieder nach Hause sein. Bitte besprechen Sie dazu Einzelheiten direkt mit dem Gesundheitsdienst.-> Weitere Informationen und Hinweise für die häusliche Quarantäne von Kontaktpersonen hat das Robert-Koch-Institut zusammengestellt: 


Wann muss ich mich als enge Kontaktperson während der Quarantäne beim Gesundheitsdienst melden?

Wenn Sie Krankheitsanzeichen (z.B. Husten, Fieber, Atembeschwerden, Erkältung, Halsschmerzen, Krankheitsgefühl – auch leichte) bekommen, melden Sie sich beim Gesundheitsdienst - Bürgertelefon Corona unter 0541 501 1111 oder per E-Mail abstrich@Lkos.de. Wenn Sie während der Quarantäne gesund bleiben, müssen Sie sich nicht mehr beim Gesundheitsdienst zu melden.


Was ist, wenn ich eine enge Kontaktperson bin und bei mir Krankheitsanzeichen feststelle?

In diesem Fall beachten Sie bitte die Hinweise unter dem Punkt: Was tue ich, wenn ich befürchte, an COVID-19 (Corona) erkrankt zu sein?


Wann endet die Quarantäne von engen Kontaktpersonen?

Wenn Sie während der Quarantäne gesund bleiben und keine Krankheitsanzeichen gezeigt haben, endet die Quarantäne 14 Tage nach dem letzten relevanten Kontakt mit der coronainfizierten Person. Das genaue Datum wird vom Gesundheitsdienst ermittelt. Dieses finden Sie auch in der Quarantäneverfügung, die Sie per Post erhalten.


Endet die Quarantäne von engen Kontaktpersonen automatisch oder muss sie gesondert aufgehoben werden?

Sofern Sie gesund und symtomfrei sind, endet die Quarantäne automatisch und muss nicht gesondert vom Gesundheitsdienst aufgehoben werden.


Muss ich mich als enge Kontaktperson am Ende der Quarantäne noch einmal beim Gesundheitsdienst melden?

Nein, Sie müssen sich nicht mehr melden. An dem Datum, das der Gesundheitsdienst in der Quarantäneverfügung mitgeteilt hat, endet die Quarantäne, aber nur unter der Bedingung, dass Sie keine Krankheitsanzeichen haben.


Endet die Quarantäne früher, wenn ich keine Symptome habe und ein eventueller Abstrich negativ ausgefallen ist?

Nein. Das negative Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar und kann schon Stunden später positiv sein. Ein Ausbruch der Krankheit ist jederzeit innerhalb der 14-tägigen Inkubationszeit möglich, nachdem eine Ansteckungssituation durch einen engen Kontakt mit einer infizierten Person bestand. Deshalb muss diese Zeit in jedem Fall abgewartet werden, bevor man davon ausgehen kann, dass die Person nicht mehr ansteckungsverdächtig ist. Bereits bis zu zwei Tage vor auftretenden Symptomen kann jemand schon ansteckend sein. Ein negatives Testergebnis birgt bei bestehendem Ansteckungsverdacht die Gefahr, dass man sich in völlig falscher Sicherheit wähnt, die Quarantänemaßnahmen nicht mehr einhält und andere Menschen ansteckt.


Ist das in der schriftlichen Anordnung eingetragene Enddatum der letzte Tag der Quarantäne oder der erste Tag nach der Quarantäne?

In der schriftlichen Anordnung ist der letzte Tag der Quarantäne eingetragen. Diesen Tag müssen Sie die Quarantäne noch vollständig einhalten. Ab 0:00 Uhr des Folgetages ist die Quarantäne aufgehoben.


Stand, 10.07.2020

Zum besseren Verständnis der Ausführungen hier kurze Erläuterungen der unterschiedlichen Begriffe:

  • Coronavirus: der umgangssprachliche Begriff des Virus „SARS-Cov-2“, mit dem sich Menschen infizieren können.
     
  • SARS-Cov-2: der medizinische Begriff für das Coronavirus, mit dem sich Menschen infizieren können (meint also das Gleiche wie der Begriff „Coronavirus“).
     
  • COVID-19: Name der Krankheit, die durch das Coronavirus/SARS-Cov-2 hervorgerufen wird.
     
  • bestätigter Fall: eine Person, bei der mittels Abstrich und Labortestung das Coronavirus nachgewiesen wurde. Meint also das Gleiche wie „infizierte Person“. Personen, die als bestätigter Fall gelten, müssen nicht automatisch auch Krankheitssymptome aufweisen.
     
  • (corona) infizierte Person: eine Person, bei der mittels Abstrich und Labortestung das Coronavirus nachgewiesen wurde. Meint also das Gleiche wie „bestätigter Fall“. Infizierte Personen müssen nicht automatisch auch Krankheitssymptome aufweisen.
     
  • an COVID-19 erkrankte Person: eine Person, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde und die entsprechende Krankheitsanzeichen oder -symptome hat.

Stand, 22.04.2020

Gesundete Corona-Patienten gesucht

Die Universitätsklinik Münster (UKM) und die medizinische Hochschule Hannover (MHH) wollen aus dem Blut gesundeter Corona-Patienten sogenannte Hyper-Immun-Seren gewinnen, um daraus Abwehrstoffe zu isolieren.
ZUM BEITRAG

Hygienetipps

Grundsätzlich gilt es  auf ein regelmäßiges gründliches Händewaschen zu achten, um eine Übertragung auf die Augen- und Nasenschleimhäute zu vermeiden.
ZUM BEITRAG

Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Psychologische Hilfen in herausfordernden Zeiten: Häusliche Isolation und Quarantäne sind Ausnahmesituationen, welche die meisten Menschen noch nicht erlebt haben. Diese gesetzten Maßnahmen können auf die Psyche einwirken und für Betroffene sehr belastend sein.
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Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, bemerkt es nicht sofort

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, bemerkt es nicht sofort. Husten, Halsschmerzen, Fieber und einige andere Symptome können erst ein bis zu vierzehn Tage später einsetzen.
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So schützt Osnabrück Menschen in Unterkünften vor Corona-Infektionen

Auch in Osnabrück leben Menschen, die sich ihre Unterkunft mit anderen teilen müssen: Flüchtlinge, Frauen in Notlagen oder auch Wohnungs- oder Obdachlose in entsprechenden Unterkünften. Dort wohnen Menschen in deutlich engerem sozialen Kontakt - ob gewollt oder nicht. Aber wie geht die Stadt Osnabrück damit um, wenn in diesen Einrichtungen plötzlich eine Person mit einer Corona-Infektion lebt?
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Erfassung von Kontaktinformationen der ärztlichen Praxen in Stadt und Landkreis Osnabrück

Erfassung von Kontaktinformationen der ärztlichen Praxen in Stadt und Landkreis Osnabrück zur Verbesserung und Beschleunigung des Informationsflusses
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Allgemeine Hygienetipps

Da im Winterhalbjahr auch viele andere Krankheitserreger, wie beispielsweise die Influenza, weit verbreitet sind, gilt es grundsätzlich auf ein regelmäßiges gründliches Händewaschen zu achten, um eine Übertragung auf die Augen- und Nasenschleimhäute zu vermeiden.
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