Im täglichen Leben

Was darf ich, was nicht. Wichtige Hinweise für alle. Freizeit, Reisen und Risikogebiete

Darf bzw. kann ich derzeit ins Ausland in den Urlaub fahren?

Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland herausgegeben. Diese gilt vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020, weitere Infos dazu.

Reisende müssen auch weiterhin mit drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen. Aufgrund weltweiter Einreise- und Ausreisebeschränkungen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens ist das Risiko, dass eine Rückreise nicht mehr angetreten werden kann, in vielen Destinationen derzeit hoch. An Landesgrenzen werden i.d.R. Grenzkontrollen durchgeführt, wobei Reisende ohne triftige Gründe zurückgewiesen werden. Erkundigen Sie sich daher vorher unbedingt sehr detailliert, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Einreise in den jeweiligen ausländischen Staat möglich ist und ob bzw. in welchem Umfang am Zielort Quarantäneregeln oder weitere Vorgaben für Sie gelten. Informationen zu den einzelnen Ländern finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.Bedenken Sie bitte, dass Reisen trotz Reisewarnung des Auswärtigen Amtes unter Umständen arbeitsrechtliche oder andersgeartete Konsequenzen haben können.

Muss ich nach einem Aufenthalt im Ausland in häusliche Quarantäne?

Das hängt davon ab, in welchem ausländischen Staat Sie sich wie lange aufgehalten haben und wie dort das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen ist. § 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sieht folgende Regelung vor:

Einreisen aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Vereinigtes Königreich von Großbritannien, Nordirland

Für Einreisende oder Reiserückkehrende, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, Island, dem Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Niedersachsen einreisen, gelten die Absätze 2 bis 4 (u.a. Meldepflicht, häusliche Absonderung), wenn nach einer Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts (RKI) in dem betreffenden Staat der Ausreise eine Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen besteht. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Die tagesaktuelle Veröffentlichung des RKI, ob in Ihrem Reiseland in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind, finden Sie hier.

 

Einreisen aus allen übrigen Staaten: Für Einreisende/Reiserückkehrende aus allen übrigen Staaten gilt eine Melde- und Quarantänepflicht, es sei denn, dass das Robert Koch-Institut aufgrund belastbarer epidemiologischer Erkenntnisse für den betreffenden Staat festgestellt hat, dass das dortige Infektionsgeschehen eine Ansteckungsgefahr für die einzelne Person als gering erscheinen lässt. (Ein)Reisende können sich auf der Website der ECDC informieren, wie hoch die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner in dem Staat war, aus dem sie nach Niedersachsen einreist sind. Auf dieser Seite kann man ein Land auswählen (Liste oder Karte) und den Beobachtungszeitraum („Period“) festlegen (in diesem Fall „last 7 days“). In der Spalte „Attack rate“ wird die 7-Tages-Inzidenz des ausgewählten Landes ausgegeben. Maßgeblich ist die 7-Tage-Inzidenz des Ausreisetages.

Ich war länger und/oder in verschiedenen Staaten unterwegs, was gilt dann?

Bei der Rückkehr von einem längeren Auslandsaufenthalt mit Besuch von mehreren Ländern sind nur die letzten 14 Tage vor Einreise nach Deutschland entscheidend. Wurden in diesen 14 Tagen mehrere Länder besucht, muss für jedes Land zum jeweiligen Ausreisezeitpunkt die 7-Tages-Inzidenz betrachtet werden. Liegt sie für alle diese Länder unter dem Schwellenwert, gelten die o.g. Verpflichtungen nicht, liegt sie für eines dieser Länder über dem Schwellenwert, dann gelten die o.g. Verpflichtungen hingegen.

Der Staat, aus dem ich nach Niedersachsen eingereist bin, ist betroffen, was muss ich tun?

Sofern der Staat, aus dem Sie nach Niedersachsen eingereist sind, betroffen ist, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Ihnen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem eigenen Hausstand angehören.

Außerdem sind Sie verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren. Für die Region Osnabrück (Stadt und Landkreis), können Sie sich dies über das digitale Kontaktformular vornehmen.Beim Auftreten von Krankheitssymptomen sind Sie verpflichtet, unverzüglich den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück hierüber zu informieren. Bitte wenden Sie sich dann an die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes unter 0541/501-1111.

Gilt die Absonderungs- und Meldepflicht auch bei Kurzaufenthalten im Ausland?

Die Melde- und Absonderungspflicht gilt nicht für Personen, die keine Symptome einer Erkrankung an dem Corona-Virus SARS-CoV-2 aufweisen und die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben.

Gibt es weitere Ausnahmen?

 

§ 5 Absatz 6 bis 10 der Landesverordnung benennt weitere Ausnahmen bzw. Sachverhalte, bei denen keine Melde- und Absonderungspflicht besteht, sofern die betroffene Person keine Symptome einer Erkrankung an dem Corona-Virus SARS-CoV-2 aufweist.

Dazu gehören u.a. Saisonarbeitskräfte, die neu aus dem Ausland eingereist sind. Für diese Personengruppe gelten gesonderte Vorgaben, wie z.B. eine Anzeigepflicht durch den Arbeitgeber.

Anwendungshinweise: Welche Geschäfte dürfen weiterhin öffnen? Was ist weiterhin erlaubt?

Die nachfolgende Auflistung soll einen Überblick über die angesichts der Corona-Pandemie derzeit in der Stadt Osnabrück geltenden Regelungen gewähren.
ZUM BEITRAG

Was ist erlaubt, was ist verboten? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in unseren Anwendungshinweisen (24.5.2020)

Die Niedersächsische Landesregierung hat einen Fahrplan für weitere Lockerungen auf dem Weg gebracht. Was ist erlaubt, was ist verboten?
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Keine Coronafälle in einem Schlachthof im Nordkreis

Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück hat die Beschäftigten in einem Schlachthof im Nordkreis auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis ist erfreulich: Keiner der getesteten 158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist infiziert.

Hinweise für Einreisende und Reiserückkehrende aus dem Ausland

Wer sich bei Rückkehr aus dem Auslandsurlaub bzw. nach Einreise aus dem Ausland 14 Tage in die häusliche Absonderung begeben und beim Gesundheitsdienst melden muss, hängt davon ab, wie es um das Corona-Infektionsgeschehen in dem Land bestellt ist, aus dem man einreist.

Neue Verordnung des Landes gilt ab 25. Mai

Die Änderungen zur Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus tritt am Montag, 25. Mai 2020, in Kraft. Weitere Informationen bietet die Website des Landes Niedersachsen.

Update: Heiraten in Zeiten der Coronakrise

Viele Trautermine dürften schon weit vor der Coronakrise geplant worden sein. Der "schönste Tag" im Leben vieler Paare wird allerdings nun durch die zahlreichen Beschränkungen geschmälert.
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Hilfestellung für Eltern im Umgang mit Maßnahmen in der Corona-Krise

Dieser Ratgeber bietet Ihnen eine kurze Orientierungshilfe über die wichtigsten coronabedingten Maßnahmen in der Schule, damit Sie Ihr Kind im Umgang mit der veränderten Situation bestmöglich unterstützen können.
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Hilfe in Not und Krisen: Kinder, Jugendliche und Familien

Die Corona-Krise ist ein Stresstest für alle, besonders auch für Kinder, Jugendliche und Eltern. Wenn Menschen längere Zeit aufeinander hocken, kann der familiäre Stress größer werden.
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Newsletter der Frühen Hilfen in der Region Osnabrück

Die Koordinierungsstellen der Frühen Hilfen aus Landkreis und Stadt Osnabrück haben vielfältige Informationen aus den Frühen Hilfen für Fachleute und Eltern zusammen gestellt.

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