Im täglichen Leben

Was darf ich, was nicht. Wichtige Hinweise für alle. Freizeit, Reisen und Risikogebiete

Darf bzw. kann ich derzeit ins Ausland in den Urlaub fahren?

Das Auswärtige Amt hat die weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland zunächst bis zum 31. August 2020 verlängert.

Davon ausgenommen sind seit dem 15. Juni 2020 die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern), die Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island) sowie das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Das bedeutet nicht, dass jede Reise in die genannten Länder ohne Einschränkungen möglich ist. Einzelne Länder können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta wird derzeit abgeraten. Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken ebenfalls dringend abgeraten. Auch darüber hinaus sollten Reisende besondere Vorsicht walten lassen und sich  vorab über die Reise- und Sicherheitshinweise über die Situation in ihrem Reiseland zu informieren. Die Entscheidung über das Ob und Wie einer Reise entscheiden Reisende nach wie vor selbst.

Überschreitet ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen, kann eine Reisewarnung auch wieder ausgesprochen werden. Eine tagesaktuelle Übersicht des RKI zur Anzahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen finden Sie hier.

Die Ausbreitung des Coronavirus führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wie z.B. Ausgangssperren. Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Im Infektionsfall im Ausland müssen Quarantänevorgaben des Reiselandes Folge geleistet werden, eine Rückholung kann nicht erfolgen.

Erkundigen Sie sich daher vorher unbedingt sehr detailliert, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Einreise in den jeweiligen ausländischen Staat möglich ist und ob bzw. in welchem Umfang am Zielort Quarantäneregeln oder weitere Vorgaben für Sie gelten. Informationen zu den einzelnen Ländern finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Restaurantregeln und weitere COVID-19-Vorschriften bietet die EU-Kommission auf Re-open EU.

Bedenken Sie bitte, dass Reisen trotz Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bzw. in ein ausgewiesenes Risikogebiet unter Umständen arbeitsrechtliche oder andersgeartete Konsequenzen haben können.

Zum Ende der vorübergehend eingeführten Grenzkontrollen an den Binnengrenzen informiert das Bundesinnenministerium auf seiner Internetseite.

 

Muss ich nach einem Aufenthalt im Ausland in häusliche Absonderung/Quarantäne?

Grundsätzlich gilt: wenn Sie sich innerhalb von 14 Tagen vor Ihrer Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie zu einer 14-tägigen häuslichen Absonderung verpflichtet (§ 5 Nds.  Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus).
Dies gilt für Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen - auch, wenn die Einreise zunächst in ein anderes Bundesland erfolgt ist.
-> Ausnahmen zur häuslichen Absonderung siehe unten.

 

Welche Staaten/Regionen sind Risikogebiete?

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist die internationalen Risikogebiete aus und aktualisiert die Übersicht regelmäßig.

 

Ich reise aus einem Risikogebiet nach Niedersachsen ein, was muss ich tun?

Sofern der Staat oder die Region, aus dem Sie nach Niedersachsen einreisen, vom RKI zum Risikogebiet erklärt wurde, haben Sie eine Quarantäne- und Meldepflicht, d.h. Sie sind verpflichtet,

  1. sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Ihnen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem eigenen Hausstand angehören und
  2. unverzüglich den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück zu kontaktieren und auf das Vorliegen Ihrer Quarantänepflicht hinzuweisen -> zum digitalen Kontaktformular

Beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, sind Sie außerdem verpflichtet, den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück hierüber unverzüglich zu informieren. Bitte wenden Sie sich dann an die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes unter 0541/501-1111.

Gilt die Absonderungs- und Meldepflicht auch, wenn ich vor Einreise negativ auf das Coronavirus getestet wurde?

Wenn Sie keine entsprechenden Symptome haben und über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind, gilt die Absonderungs- und Meldepflicht nicht.

Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine entsprechende Testung auf das Coronavirus (kein Antikörpertest oder andere Schnelltests) stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut bekannt gegebenen Staat durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist.

Weitere Information des Robert Koch-Instituts zur Anerkennung von molekularbiologischen Testungen auf das Coronavirus bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland.

Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde unverzüglich vorzulegen.

Beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, sind Sie außerdem verpflichtet, den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück hierüber unverzüglich zu informieren. Bitte wenden Sie sich dann an die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes unter 0541/501-1111.

 

Ich bin im Ausland nicht getestet worden, kann ich das nachholen?

Wenn Sie aus einem Risikogebiet nach Niedersachsen eingereist sind und nicht über ein ärztliches Attest auf Basis einer anerkannten Corona-Testung verfügen, müssen Sie sich unverzüglich in die häusliche Absonderung begeben und beim Gesundheitsdienst melden. Das heißt, für Sie gilt zunächst die Quarantäne- und Meldepflicht: Kontaktformular Einreisende 

Sie können beim Gesundheitsdienst eine Ausnahme von der Quarantänepflicht beantragen. Dafür müssen Sie dem Gesundheitsdienst ein ärztliches Attest auf Basis einer anerkannten Corona-Testung vorlegen. Die Kosten für die Testung bzw. das ärztliche Attest übernimmt nicht der Gesundheitsdienst, eine Anmeldung durch den Gesundheitsdienst beim Testzentrum ist leider nicht möglich.

Bis zum Vorliegen des nachträglichen Befundes (Ausnahme: der direkte Weg zur Abstrichnahme/Testung) sowie der Ausnahmegenehmigung durch den Gesundheitsdienst sind Sie verpflichtet, sich in häuslicher Absonderung/Quarantäne zu begeben.

 

Gilt die Absonderungs- und Meldepflicht auch bei Kurzaufenthalten im Ausland?

Die Melde- und Absonderungspflicht gilt nicht für Personen, die keine Symptome einer Erkrankung an dem Corona-Virus SARS-CoV-2 aufweisen und die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben.

 

Ich befinde mich nach meinem Auslandsaufenthalt nur auf der Durchreise in Niedersachsen, was gilt dann?

Von der Quarantäne- und Meldepflicht nicht erfasst sind Personen ohne entsprechende Symptome, die keinen über eine Durchreise hinausgehenden Aufenthalt in Niedersachsen beabsichtigen. Diese Personen haben das Gebiet Niedersachsens auf unmittelbarem Weg zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise durch Niedersachsen ist gestattet.

Einreisebeschränkungen für 11 Staaten außerhalb der EU aufgehoben

Ab dem 2. Juli 2020 dürfen Menschen aus 11 Staaten mit geringem Infektionsgeschehen außerhalb der Europäischen Union wieder nach Deutschland einreisen.
Bei drei Ländern gilt dies unter dem Vorbehalt, dass diese auch Menschen aus Deutschland wieder die Einreise erlauben.
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Landkreis und Stadt Osnabrück verlängern strenge Vorschriften für Kreis Gütersloh

Die strengen Regeln für Menschen aus dem Kreis Gütersloh in Landkreis und Stadt gelten vorerst weiter, für den Kreis Warendorf werden sie dagegen aufgehoben. Für den Kreis Gütersloh werden die Einschränkungen ebenfalls sofort aufgehoben, wenn entweder das Land Nordrhein-Westfalen den Lockdown aufhebt oder das Robert-Koch-Institut die Sieben-Tage-Inzidenz unter den Wert von 50 setzt.

Anwendungshinweise: Welche Geschäfte dürfen weiterhin öffnen? Was ist weiterhin erlaubt? (Stand 29.6.2020)

Die nachfolgende Auflistung soll einen Überblick über die angesichts der Corona-Pandemie derzeit in der Stadt Osnabrück geltenden Regelungen gewähren.
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Was ist erlaubt, was ist verboten? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in unseren Anwendungshinweisen (22.06.2020)

Die Niedersächsische Landesregierung hat einen Fahrplan für weitere Lockerungen auf dem Weg gebracht. Was ist erlaubt, was ist verboten?
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Niedersachsen beschließt Beherbergungsverbot für Personen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf (NRW)

Die niedersächsische Landesregierung hat beschlossen, die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus um ein Beherbergungsverbot für Personen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf (NRW) zu ergänzen. Dieses Verbot gilt ab Freitag, 26. Juni 2020. Personen, die einen negativen Covid-19 Test vorlegen können, sind von dem Verbot nicht betroffen. Personen, deren Urlaub vor dem 11.06.2020 begonnen hat, dürfen bleiben.

Landkreis und Stadt Osnabrück erläutern strenge Vorschriften für NRW-Kreise

Landkreis und Stadt Osnabrück betonen noch einmal die Absicht, die hinter den strengen Vorgaben für Bewohner aus den vom Corona-Lockdown betroffenen Kreisen Gütersloh und Warendorf steckt. Die Verantwortlichen unterstreichen, dass die größtmögliche Verhinderung jeder Ansteckungsgefahr das gemeinsame Ziel dieser Verfügungen sei.

Landkreis und Stadt Osnabrück reagieren auf Lockdown in Gütersloh und Warendorf

Nach dem massiven Ausbruch von Corona rund um die Fleischfabrik Tönnies in Nordrhein-Westfalen und dem Lockdown in den Kreisen Gütersloh und Warendorf haben Landkreis und Stadt Osnabrück angeordnet, dass alle Vorschriften, die vom Land Nordrhein-Westfalen für die beiden betroffenen Kreise erlassen worden sind, für alle Menschen aus Gütersloh und Warendorf genau deckungsgleich ab Mittwoch, 24. Juni, und befristet bis zum 30. Juni auch in der gesamten Region Osnabrück gelten.

Hinweise zum eingeschränkten Kita-Betrieb ab 22. Juni

Ab Montag, 22.06.2020, gilt in Niedersachsen der so genannte eingeschränkte Betrieb in Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, allen Kindern in Niedersachsen wieder ein Betreuungsangebot in einer Kindertageseinrichtung zu ermöglichen.
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FAQ Liste zum eingeschränkten Betrieb in Kindertagesstätten

Das Land Niedersachsen hat auf Grundlage der Auswertung der Infektionszahlen verordnet, dass es ab dem 22. Juni 2020 einen „eingeschränkten Betrieb“ in Kindertagesstätten geben soll. Die Notbetreuung wird damit aufgehoben.
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