Im täglichen Leben

Was darf ich, was nicht. Wichtige Hinweise für alle. Freizeit, Reisen und Risikogebiete

Darf bzw. kann ich derzeit ins Ausland in den Urlaub fahren?

Laut Auswärtigem Amt gelten ab dem 01.10.2020 weltweit wieder differenzierte, d.h. länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise.  

Als Grundregel gilt dabei im Hinblick auf Corona:

  • Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind. 
  • Für Länder, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird in der Regel von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten.
  • Für Länder, bei denen sowohl das Infektionsgeschehen gering ist als auch uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen und keine sonstigen Gründe dagegensprechen, wird die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten.

Eine aktuelle Übersicht der internationalen Risikogebiete finden Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts. Wo immer möglich, sollen Reisen in Risikogebiete vermieden werden.

Reisende sollten generell besondere Vorsicht walten lassen und sich vorab über die Reise- und Sicherheitshinweise über die Situation in ihrem Reiseland zu informieren. Die Entscheidung über das Ob und Wie einer Reise entscheiden Reisende nach wie vor selbst.

Die Ausbreitung des Coronavirus führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wie z.B. Ausgangssperren. Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Im Infektionsfall im Ausland müssen Quarantänevorgaben des Reiselandes Folge geleistet werden, eine Rückholung kann nicht erfolgen.

Erkundigen Sie sich daher vorher unbedingt sehr detailliert, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Einreise in den jeweiligen ausländischen Staat möglich ist und ob bzw. in welchem Umfang am Zielort Quarantäneregeln oder weitere Vorgaben für Sie gelten. Informationen zu den einzelnen Ländern finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Restaurantregeln und weitere COVID-19-Vorschriften bietet die EU-Kommission auf Re-open EU.

Bedenken Sie bitte, dass Reisen trotz Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bzw. in ein ausgewiesenes Risikogebiet unter Umständen arbeitsrechtliche oder andersgeartete Konsequenzen haben können.


Muss ich nach einem Aufenthalt im Ausland in häusliche Absonderung/Quarantäne?

Ab dem 9.11.2020 gilt: Ja. Wenn Sie sich innerhalb von zehn Tagen vor Ihrer Einreise in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie grundsätzlich zu einer zehntägigen häuslichen Absonderung verpflichtet (Nds. Quarantäne-Verordnung).
Dies gilt für Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen - auch, wenn die Einreise zunächst in ein anderes Bundesland erfolgt ist.

-> Hinweise zur Verkürzung der häuslichen Absonderung sowie zu Ausnahmen siehe unten


Welche Staaten/Regionen sind internationale Risikogebiete?

Eine aktuelle Übersicht der internationalen Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner Website.


Ich reise aus einem internationalen Risikogebiet nach Niedersachsen ein, was muss ich tun?

Nachfolgende Regelungen ergeben sich aus der Nds. Quarantäne-Verordnung, die ab dem 9.11.2020 gilt:
Sofern der Staat oder die ausländische Region, aus dem/der Sie nach Niedersachsen einreisen, als internationales Risikogebiet ausgewiesen ist, haben Sie grundsätzlich eine Quarantäne- und Meldepflicht, d.h. Sie sind verpflichtet,

  1. sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Ihnen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem eigenen Hausstand angehören und
  2. unverzüglich nach der Einreise eine Einreiseanmeldung über https://www.einreiseanmeldung.de vorzunehmen und das Vorliegen der Quarantänepflicht anzuzeigen

Beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, sind Sie außerdem verpflichtet, den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück hierüber unverzüglich zu informieren. Bitte wenden Sie sich dann an die Corona-Hotline des Gesundheitsdienstes unter 0541/501-1111.

-> Hinweise zur Verkürzung der häuslichen Absonderung sowie zu Ausnahmen siehe unten


Gilt die Absonderungs- und Meldepflicht bei Einreisen aus Risikogebieten auch, wenn ich vor Einreise negativ auf das Coronavirus getestet wurde?

Ja. Beide Maßgaben (Absonderungs- und Meldepflicht) gelten grundsätzlich auch dann für Sie. Dies ergibt sich aus der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung.

-> Hinweise zur Verkürzung der häuslichen Absonderung sowie zu Ausnahmen siehe unten


Kann ich die Quarantänezeit/Absonderungsdauer verkürzen?

Seit dem 9.11.2020 gilt: Gemäß der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung kann die Quarantäne/häusliche Absonderung frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise enden, wenn Sie über ein negatives Testergebnis auf das Coronavirus verfügen. 

Achtung: Die entsprechende Testung darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Zur Durchführung der Testung (und nur dafür) dürfen Sie die häusliche Absonderung ausnahmsweise - nur auf dem direkten Weg zur Testung und wieder zurück - verlassen.

Bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses sind Sie auch nach der durchgeführten Testung weiterhin verpflichtet, in der häuslichen Absonderung zu bleiben. Bitte bewahren Sie das Testergebnis mindestens 10 Tage auf. Eine Übermittlung des Testergebnisses ist nur erforderlich auf Verlangen des Gesundheitsdienstes. In diesem Fall leiten Sie es bitte per E-Mail weiter an: corona@Lkos.de.


Gibt es Ausnahmen von der Quarantäne/Absonderungs-Pflicht?
Ja, für folgende Personengruppen gilt u.a. eine Ausnahme von der Quarantänepflicht:

  • Personen, die im Rahmen des sog. kleinen Grenzverkehrs reisen, und sich nicht länger als 24 Stunden im Risikogebiet aufhalten
  • Grenzpendler/innen oder –gänger/innen, die nachweislich zwingend notwendig berufs-, studien- oder ausbildungsbedingt in ein Risikogebiet einreisen bzw. aus einem Risikogebiet ausreisen. Diese müssen außerdem regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren und angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten. Die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sowie die zwingende Notwendigkeit der Dienstreise muss der Arbeitgeber, der Auftraggeber die Bildungseinrichtung bzw. die Ausbildungsstelle bescheinigen.
  • Durchreisende, solange diese das Gebiet der BRD auf schnellstem Weg wieder verlassen
  • Personen, die ihre Familie besuchen und sich nicht länger als 72 Stunden im Risikogebiet aufgehalten und dabei angemessene Schutz- und Hygienemaßnahmen eigehalten haben
  • Beschäftigte im Waren- und Gütertransport, Personentransport, für das Gesundheitswesen unabdingbare Personen sowie hochrangige Diplomaten, Vertreter von Parlamenten und Regierungen, die sich nicht länger als 72 Stunden im Risikogebiet aufgehalten und dabei angemessene Schutz- und Hygienemaßnahmen eigehalten haben

Nähere Informationen zu Ausnahmen der Quarantänepflicht finden Sie in der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung §1 Absätze 6, 7 und 8.


Ich war in einem Risikogebiet – wo kann ich mich testen lassen?

Testungen auf das Coronavirus für Einreisende aus Risikogebieten innerhalb von 10 Tagen nach Einreise sind für diesen Personenkreis kostenfrei. Anschließend müssen Sie die Kosten für die Testung selber tragen.

Bitte wenden Sie sich für eine Testung an folgende Stellen:

  • Hausärztin/Hausarzt
    außerhalb der Sprechzeiten:
    Notdienstambulanz Osnabrück: 05 41 / 96 11 11 (Mo, Di, Do 19-22 Uhr und Mi, Fr 15-22 Uhr sowie Sa, So, Feiertag 8-22 Uhr) oder
    Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer 116 117
  • Corona-Hotline Gesundheitsdienst
    05 41 / 501 11 11, abstrich@Lkos.de (Mo - Fr  9 - 14 Uhr)
    Folgende Angaben werden in der Mail benötigt: Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, Abstrichgrund. Das Testergebnis kann über den mitgeteilten QR-Code abgerufen werden.

Bis zur Einreichung des Befundergebnisses sind Sie verpflichtet, sich in häusliche Absonderung/Quarantäne zu begeben (Ausnahme: der direkte Weg zur Abstrichnahme/Testung). Erst mit der Übermittlung des negativen Ergebnisses ist die häusliche Absonderung/Quarantäne vorzeitig beendet.


Ich war im Ausland, aber nicht in einem Risikogebiet, kann ich mich auch kostenfrei testen lassen?

Nein, die kostenlose Testmöglichkeit ist zum 15. September ausgelaufen. Es besteht aber die Möglichkeit, sicher weiterhin freiwillig als Selbstzahler/in testen zu lassen. Eine freiwillige Testung können Sie bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt oder unter corona.osnabrueck@johanniter.de vereinbaren.


Ich habe Fragen zu den Regelungen für (Ein)Reisende und Reiserückkehrende - an wen kann ich mich wenden?

Die Quarantäne-Verordnung ist eine Verordnung des Landes Niedersachsen. Bitte informieren Sie sich daher auf folgenden Websites oder über die Corona-Hotline der Landesregierung:

Niedersächsische Quarantäne-Verordnung

Reisen & Tourismus – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Corona-Hotline der Landesregierung: 0511/120-6000
Mo-Fr: 8-19 Uhr und Sa, So und Feiertag: 10-17 Uhr


Stand, 08.11.2020

Kebschull und Griesert warnen vor zweiter Welle und bitten um Verzicht auf alle unnötigen Treffen und Kontakte

Die zweite Welle bei Corona droht nicht, sie läuft schon: Laut Robert-Koch-Institut sind die Ansteckungszahlen aktuell so hoch wie noch nie. Angesichts dieser höchst alarmierenden Zahl an Neuinfektionen appellieren Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert an die Menschen in Landkreis und Stadt Osnabrück, die Gefahr sehr ernst zu nehmen und auf alle unnötigen Kontakte und Aktivitäten zu verzichten: „Der erste Gedanke sollte nicht sein, wie man die geltenden Vorschriften möglichst weit dehnen und ausnutzen kann, sondern der erste Gedanke sollte immer sein, wie man das Risiko einer Ansteckung möglichst gering hält.“ Es sei zwar verständlich, dass die Menschen von den stetigen Mahnungen genervt seien, aber die Gefahr steige gerade jetzt wieder von Tag zu Tag.
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Beherbergungsverbote in mehreren Bundesländern (u.a. Niedersachsen) außer Kraft gesetzt

Am Donnerstag, 15. Oktober, wurde in mehreren Bundesländern das kürzlich eingeführte Beherbergungsverbot gerichtlich außer Kraft gesetzt oder mit Wirkung ab dem 16. bzw. 17. Oktober aufgehoben.
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Kebschull und Griesert appellieren an Schüler und Lehrer: Auch im Unterricht freiwillig die Alltagsmasken tragen

Die zweite Welle bei Corona läuft, die Infektionszahlen in Landkreis und Stadt Osnabrück steigen stetig an und in der kommenden Woche beginnt wieder der Unterricht an den Schulen. Deshalb appellieren Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert an die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte, auch während des Unterrichts freiwillig die Alltagsmaske zu tragen und so die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus so weit wie irgend möglich zu senken.
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Corona-Ausbruch in Bad Essener Altenheim: eine Verstorbene, 27 Bewohner und 13 Mitarbeiter positiv getestet

Eine 85-jährige Frau ist im Krankenhaus verstorben, weitere 27 Bewohner und 13 Mitarbeiter sind positiv auf das Virus getestet worden.

Schulstart nach den Herbstferien in Coronazeiten: Den Weg zur Schule für Kinder und Jugendliche möglichst sicher gestalten

„Am Montag beginnt auch in Osnabrück der Schulunterricht wieder. Um den Weg zur Schule für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie angesichts weiter steigender Zahlen noch sicherer zu machen, ist es sinnvoll – gerade bei kurzen Wegstrecken – zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nutzen“, so Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat der Stadt Osnabrück. „Um Enge in den Bussen zu vermeiden, empfiehlt es sich, nicht den letztmöglichen Bus zu nehmen, sondern die Stoßzeiten durch die Nutzung eines früheren Busses zu entzerren“, erklärt Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes.
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Es bleibt bei der Sperrstunde

Obwohl das Verwaltungsgericht Osnabrück dem gestern gestellten Eilantrag eines Osnabrücker Gaststättenbetreibers gegen die Sperrstunde der Stadt Osnabrück stattgegeben hat, müssen trotzdem alle Gastronomen ihre Lokale zunächst weiterhin zwischen 23 und 6 Uhr schließen. Grundlage für die Sperrstunde ist die inzwischen geltende Niedersächsische Corona-Verordnung.
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Wieder möglich: Telefonische Krankschreibung bei Erkältungssymptomen

Seit Montag, 19.10.2020, ist es bundesweit wieder möglich, sich bei Erkältungssymptomen telefonisch von der Hausärztin oder dem Hausarzt für zunächst sieben Tage krankschreiben zu lassen.
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Stadt und Landkreis Osnabrück empfehlen Teilnahme an Helmholtz-Antikörper-Studie

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat für eine Studie zur Verbreitung von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mehrere tausend Menschen in Stadt und Landkreis Osnabrück angeschrieben. Die Teilnahme an der bundesweiten Antikörper-Studie ist freiwillig. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bereits seit dem 14. Oktober in der Niels Stensen Klinik am Natruper Holz zur Blutentnahme einfinden. Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen die Studie gemeinsam.
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Ab Montag 02.11.2020 gelten neue Corona-Regeln

Das Land Niedersachsen hat am 30.10.2020 eine neue Corona-Verordnung veröffentlicht, die ab Montag, 02.11.2020, gilt.
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