Stadt
05.06.2020

Stadt Osnabrück ordnet die Produktgruppen auf dem Wochenmarkt neu

Nahrungsmittel zum Sofortverzehr gibt es ab sofort zwischen Dom, Gymnasialkirche und Hexengang.

Auf dem Wochenmarkt bekommen Anbieter von Nahrungsmitteln für den Sofortverzehr eine eigene feste Fläche zwischen Dom, Gymnasialkirche und Hexengang. Bislang waren sie auf dem Areal verteilt.

Während der Corona-Pandemie hat die Stadt Osnabrück den Wochenmarkt zeitweise auf den Markt vor dem Rathaus sowie die Fläche vor dem Dom ausgeweitet. So sollte den Besucherinnen und Besuchern erleichtert werden, die Abstandsregeln einzuhalten. Bereits seit drei Wochen werden Obst und Gemüse samstags wieder wie zuvor in der Großen Domsfreiheit angeboten, seit zwei Wochen gibt es im äußeren Bereich der Großen Domsfreiheit wieder Blumen zu kaufen. Weil sich diese Trennung nach Produktgruppen bewährt hat, bekommen nun auch Kaffeestände, Suppenküchen und Fischbuden eine eigene Fläche zwischen Dom, Gymnasialkirche und Hexengang.

„Wir sind davon überzeugt, dass die neue Anordnung und die Zusammenführung der Produktgruppen den Besuch auf dem Markt noch angenehmer machen“, sagt Jürgen Wiethäuper, Leiter des städtischen Fachdienstes Ordnung und Gewerbe. „Deshalb werden wir diese Ordnung auch beibehalten, wenn die Corona-Pandemie nicht mehr so akut ist.“

Und noch weitere Veränderungen kündigt Wiethäuper an. So dürfen Marktbeschicker bereits seit Ausbruch der Pandemie nicht mehr im Bereich Große Domsfreiheit parken, weil die Fläche genutzt wird, um den Abstand zwischen den Ständen so groß wie möglich zu halten. Auch dies soll beibehalten werden, weil so nicht nur die Sicherheit erhöht wird, sondern das Erscheinungsbild des Marktes auch schöner wird. „Hier werden wir den Beschickern voraussichtlich zeitnah eine zentrale Fläche ganz in der Nähe zuweisen können“, so Wiethäuper, der die Zusammenarbeit mit den Marktbeschickern in den vergangenen Wochen lobt. „Die notwendigen Veränderungen haben wir stets in einem vertrauensvollen Dialog besprochen. Auch in den kommenden Wochen werden wir schauen, wo es noch nachzubessern gilt und dann zusammen zügig reagieren.“