Stadt
25.03.2021

Ausgangssperre kommt erst bei Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen

In der Stadt Osnabrück wird es zunächst keine Ausgangssperre geben, obwohl die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sehr hoch ist. Hintergrund ist, dass die 7-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner noch nicht dauerhaft überschritten ist. Sollte dieser Wert jedoch für drei Tage in Folge überschritten werden, kann der Krisenstab der Stadt jedoch entscheiden, eine Ausgangssperre bereits für den Folgetag per Allgemeinverfügung in Kraft zu setzen.

Die Ausgangssperre würde von 21 Uhr bis 5 Uhr gelten. Davon unberührt bliebe der Weg zur Arbeit oder zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Auch für medizinische, pflegerische und therapeutische Zwecke dürfte die eigene Wohnung verlassen werden. Ehe- und Lebenspartner dürften weiterhin besucht und die Wohnung bei Gefahr für Leib und Leben selbstverständlich weiterhin verlassen werden. Wer einen Hund hat, dürfte auch bei einer laufendem Ausgangssperre Gassi gehen.

Tritt die Ausgangssperre in Kraft, gilt sie für zwei Wochen oder bis der Inzidenzwert an drei Tagen in Folge die 200 unterschreitet.