Stadt
15.04.2021

Impfwochenende ermöglicht Menschen über 70 Jahren eine kurzfristige Impfung gegen das Coronavirus

Das Land Niedersachsen plant für Samstag und Sonntag, 24. und 25. April, ein landesweites Impfwochenende gegen das Coronavirus. Dazu sollen im Impfzentrum Osnabrück für diese beiden Tage rund 1200 Termine mehr vergeben werden als ursprünglich geplant. Vorrangig werden diese Termine nach einem Erlass des Niedersächsischen Sozialministeriums an Menschen im Alter von mehr als 70 Jahren gehen, die auf der Warteliste des Landes stehen. Wer über 70 ist und sich noch nicht für die Warteliste registriert hat, sollte dies kurzfristig tun, um durch das Land einen Termin für das Impfwochenende zugeteilt zu bekommen. Ziel ist es, diese besonders vulnerable Gruppe schnellstmöglich zu impfen.

Einen Platz auf der Warteliste können alle ab 70 sowie weitere Impfberechtigte auch weiterhin telefonisch über die Impfhotline des Landes unter 0800 9988665 buchen. Online ist eine Reservierung für die Warteliste unter www.impfportal-niedersachsen.de möglich. „Ich rate allen Menschen, die jetzt bereits impfberechtigt sind, sich auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen“, sagt Katharina Pötter, die Leiterin des Corona-Krisenstabes. „Das Impfwochenende bietet gerade den Menschen ab 70 Jahren die Möglichkeit, sehr kurzfristig eine Impfung zu erhalten, mit der sie sich selbst und ihre Familien schützen können.“ Das Impfzentrum Osnabrück empfiehlt allen, die sich auf die Warteliste setzen lassen, eine E-Mailadresse für die Terminzuteilung anzugeben. Nur wer kurzfristig informiert werden kann, kann auch kurzfristig einen Termin bekommen. Für den Postversand veranschlagt das Land Niedersachsen dagegen eine Vorlaufzeit von sieben Tagen.

Wer bei der Landeshotline keinen Erfolg hat und auch das Impfportal nicht nutzen kann, ist aufgerufen, sich unter 0541 323-4444 bei der Stadt Osnabrück zu melden. Das gilt für alle Menschen, die derzeit impfberechtigt sind. Sie erhalten dann Hilfe bei der Buchung eines Wartelistenplatzes durch den Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro.

Für die Impfung der Menschen ab 70 Jahren wird vorrangig der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca verwendet. Sind die Kapazitäten von AstraZeneca aufgebraucht, verwenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums den Impfstoff von Biontech / Pfizer. Eine Wahlmöglichkeit gibt es für Impflinge nicht.