Stadt
13.05.2020

Im Bus, im Supermarkt, auf dem Markt: Maskenpflicht

Dass Osnabrück die Maskenpflicht einführen wird, ist im Stadtrat verkündet worden. „Samstags werden viele Menschen den Tag nutzen, um auf dem Markt und in den wieder eröffneten Geschäften einzukaufen“, sagt Katharina Pötter. Es wird voraussichtlich sehr schwer, überall einen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten. „Das war für uns der Ausschlag, die Maskenpflicht einzuführen.“ 

Vorgeschrieben sind die Masken im Bus, in allen Verkaufsstellen, also allen Geschäften, aber auch zum Beispiel in der Post und auf dem Wochenmarkt. Auch an der Bushaltestelle müssen Mund und Nase bereits bedeckt sein. Ausgenommen sind Kinder bis sechs Jahren. Diese Regelungen sollen ab Montag dann auch in ganz Niedersachsen in Kraft treten. Für die städtischen Gebäude gilt das Hausrecht der Stadt Osnabrück, auch hier sind Masken zu tragen. Wer zum Beispiel ins Stadthaus kommt, um etwas zu erledigen, setzt eine Maske auf. 

Als Maske gilt alles, was Mund und Nase bedeckt, also auch Schals und Tücher aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material und selbst hergestellte Masken. Der Stoff sollte dabei nicht zu dünn sein. 

„Das Tragen einer Maske ist ein Zeichen der Fürsorge für andere“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Sie kann verhindern, dass sich Ihre Mitmenschen durch Tröpfchen mit dem Virus infizieren. Die Bedeckung von Mund und Nase ist überall eine Hilfe, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen.“ Sie sollte aber nicht dazu verleiten, sorglos zu werden. „Ein Abstand von 1,50 Meter ist nicht nur generelle Vorschrift, er ist auch mit Abstand besser als ein neues Anfachen der Infektionsrate. Halten Sie weiter Abstand, waschen Sie weiter gründlich Ihre Hände und bleiben Sie wenn möglich zuhause.“