Stadt
22.05.2020

Update: Heiraten in Zeiten der Coronakrise

Viele Trautermine dürften schon weit vor der Coronakrise geplant worden sein. Der "schönste Tag" im Leben vieler Paare wird allerdings nun durch die zahlreichen Beschränkungen geschmälert. Zwar werden alle Trauungen, für die bereits Eheschließungstermine vereinbart wurden, durchgeführt, aber es gibt Einschränkungen - diese wurden jedoch ein wenig gelockert: „Neben den Standesbeamten dürfen nun das Brautpaar, deren Eltern, maximal zwei Trauzeugen und bei Bedarf ein Dolmetscher anwesend sein“, erklärt die Fachbereichsleiterin Bürger und Ordnung, Heike Pape. „Es mag unromantisch sein, aber nur durch konsequente Kontaktminimierung bei allen Anlässen und in allen Lebensbereichen können wir die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen.“ Statt der Eltern können auch bis zu vier Freunde an der Hochzeit teilnehmen.

Aktuell bietet das Standesamt den Brautpaaren die Übertragung der Trauungszeremonie per Webcam an (www.osnabrueck.de/heiraten). Gerade vor dem Hintergrund, dass der Großteil der Freunde und Familie nicht live vor Ort sein können, ist dies eine schöne Möglichkeit, zumindest per Live-Bild-Übertragung an der Zeremonie teilhaben zu können. Wenn Brautpaare von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, ist die Entscheidung und Ihre Freigabe der Übertragungsrechte noch spontan am Tag der Eheschließung möglich.

Auch der Rahmen für die Hochzeitsfeiern ist nach wie vor deutlich eingeschränkt. Die Teilnahme an privaten Hochzeitsfeiern ist im engsten Familien- und Freundeskreis nur zulässig, wenn diese höchstens 20 Personen umfasst.